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Selbst leiden als Opfer für andere?
Füchsin schrieb am 4. April 2005 um 11:36 Uhr (675x gelesen):
Hallo, Albinchen!
Leiden muss man, wenn man negatives Karma abbüßt.
Am Freitag gab es eine Doku im TV über das Geheimnis buddhistischer Mönche in der Himalayaregion, die sich selbst konserviert haben (soviel Energie während Meditationen und Fasten freisetzten, dass die Körperzellen in Jahrhunderten kaum zerfallen). Die betreffende kaum verweste Mumie (aus 16. Jhd.) war jedenfalls in einer extremen hockenden Körperhaltung gefunden worden in einer Minikammer, wo er offenbar zuletzt meditiert hatte. Er hatte einen Gurt um den Hals und um die Beine geschlungen - hätte er zu meditieren aufgehört, und wäre er eingeschlafen, hätte er sich stranguliert. (Daran starb er aber nicht, sondern er starb in der Meditation und war sonst kerngesund.) Ein Lama wurde gefragt, warum er so meditert und gefastet habe, und sich solcherart selbst mumifiziert hat (Umbau von Körperfunktionen durch Meditation.) Der Lama meinte, das haben Mönche in der Region immer getan - wenn das Volk hungerte oder bedrängt war, hungerten und quälten sich die Mönche mit, um an ihrer Stelle das Leid zu tragen, von ihnen zu nehmen. Der Mönch habe sich geopfert, um der Bevölkerung Leid zu ersparen und als so eine Art Schutzgeist zu dienen. Als solcher wurde er auch auf einer Anhöhe beigesetzt, um über die Menschen im Tal "zu wachen". Während der Kulturrevolution vernichteten die Roten Garden alle Reliquien, die sie finden konnten, und so haben die Klöster selbst tausende solcher selbstmumifizierten Körper verbrannt, um sie nicht schänden zu lassen.
Vielleicht kannten die Ägypter Selbstmumifizierung per Meditation und die Reichen und Mächtigen (vor allem der Pharao) versuchte das durch Mumifizierung zu imitieren - demnach wären auch ihre ersten Mumien und Grabstätten solcherart als eine Art "Schutzgeister" in Heiligtümer für Ägypten zu verstehen gewesen.
Ganz sicher kannte die ganze Mittelmeerregion die reinigende Kraft eines "Sündenbockes", dem die Bevölkerung alle ihre Sünden magisch aufluden und der dann als eine Art "Teufel" mit Steinen in die Wüste vertrieben oder totgeprügelt wurde.
Ähnliches sagte man Jehoschua (lat. Jesus) nach - selbst ein frommer heiliger Mann, habe er die Schuld von anderen auf sich genommen und sei für sie am Kreuz gestorben. (Oder bewusst für seine Idee, als eine Art Märtyrer, zu dem er werden wollte. Vieles spricht dafür, dass er den Tod bewusst gesucht hat.) Vom Karma her könnte man sagen, er musste als Gründer des Christentums dessen Karma mitverantworten und hat außerdem Kranke geheilt und deren Karma übernommen.
Mit lieben Grüßen -
Füchsin

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Diskussionsverlauf:
- Gesalbt? ~ Albine - 02.04.2005 13:18 (12)