Re: was ich für viel wichtiger erachte:
Anath schrieb am 6. August 2003 um 20:07 Uhr (571x gelesen):
> Liebe Anath,
> es geht nicht nur darum, den Menschen den Gedanken der
> Umkehr nahezubringen – es geht darum, ihn vorzuleben. Was ich
> bin, was ich lebe, das sende ich in meine Umgebung aus. Und
> kraft der Resonanz ziehe ich damit ähnliche Energien an.
Da sind wir beide einer Meinung.
Es ist
> nicht umsonst!
> Natürlich dauert das. Aber wir Menschen wollen alles immer
> sofort. Das geht eben nicht. Alles muß Schritt für Schritt erfolgen.
> Ich stehe auf dem Standpunkt, daß die Entwicklung zum Guten
> mindestens so lange Zeit braucht wie die zum Schlechten.
Wenn sie auf dieselbe Art erfolgen soll, dann dauert auch das sehr lange - wahrscheinlich bin ich da pessimistisch und setze eine noch längere Zeit an, diese Entwicklung zum Guten ist nämlich unbequemer ;-)
> Letztlich bin ich wirklich der Ansicht, daß die Disbalance der Natur
> voll wegen des Umgangs der Menschen mit der Natur entstanden
> ist. Klar: Dürre und Unwetter hat es früher auch gegeben. Aber
> keine gewaltsame Begradigung der Flüsse und keine
> Bewirtschaftung in Monokultur und keine Riesenfelder ohne
> Busch und Hecke … um nur so ein paar kleine Details
> anzubringen.
Da hast du recht, aber ich denke, dass da zusätzlich zu dieser hausgemachten Problematik noch ganz andere Kräfte mitwirken, die nach meinem Empfinden gerade im Moment sehr virulent sind (jedoch nicht neu).
> Dann schaue doch einmal die Menschen an (im Gesamten): sie
> betreiben reine Symptombekämpfung, siehe Schulmedizin. Man
> nimmt ein Medikament, und "weg ist die Krankheit". Wer versucht
> schon, Krankheit als eine Hilfe für uns zu sehen, umzudenken?
> Und so ist es auch im Großen.
Das ist häufig wahr, dass man gerne reine Symptombekämpfung vorzieht, ich habe dir aber in diesem Punkt auch nicht widersprochen, sondren zu bedenken gegeben, dass durchaus auch beides angebracht ist - im kleinen (Schnupfen) wie im Großen (Dürre/Flut/X/Y/Z)
Ein Ritual mag
> Symptombekämpfung sein. Aber die Krankheit Dürre ist dazu da,
> den Menschen etwas zu zeigen, ebenso wie die Krankheit
> Dauerregen. Deshalb richtet ein Ritual letztlich auch nichts aus, so
> gut es gemeint sein mag. Der Mensch muß umdenken, anders
> geht es nicht.
Wie gesagt, ich habe dir da nicht widersprochen, das sehe ich auch so. Das Ritual ändert die Menschen auch nicht - nur ist dieses Ritual - kannst auch Gebet dazu sagen - nicht für die Menschen abgehalten worden, sondern für Gaia.
> Und Du weißt, daß es immer Wesen aus der Geistigen Welt geben
> wird, die die eine oder andere Richtung vertreten. Manche raten
> zu Ritualen, manche nicht.
Das kommt ganz darauf an, was man unter einem Ritual versteht. Ich unterscheide nicht zwischen Ritual und Gebet, sondern zwischen Zwingen und Bitten. Ich bitte um X/Y/Z, aber ich werde nie ein Wesen zwingen, etwas zu tun (ich hoffe, dass ich das jetzt verständlich rübergebracht habe).
Aber diese Wesen der einen oder der anderen Richtung sind trotzdem in diesem Zusammenhang interessant als Mitverursacher der jetzigen Misere.
> Aber, Du weißt auch, das ist meine persönliche Meinung, die ich
> eben einfach mal so zur Diskussion gestellt habe … wenn sie zu
> apodiktisch klingen sollte, dann bitte ich um Entschuldigung … ;-)
Och - ich vergess doch selbst so oft "Das ist meine Meinung" dazuzuschreiben - und da wird mir dadurch sicherlich auch der eine oder andere, angeblich keinen Widerspruch duldende Beitrag dazwischengeraten - und ich bin dann hinterher enttäuscht, weil keiner kommt ;o)
Liebe Grüße, Anath
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