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Tod und Zeitlosigkeit
Füchsin * schrieb am 7. März 2006 um 11:58 Uhr (591x gelesen):

Hallo, Sabine!

Der Mensch ahnt unbewusst seinen Todeszeitpunkt bereits lange voraus. Was ich tun würde, wenn ich meinen genau kennen würde? Vermutlich wäre ich im ersten Moment geschockt, dann würde ich versuchen, bewusst zu leben und jeden Augenblick bewusst als "letzte" zu genießen, mir die Erinnerungen zu bewahren. Da ich an ein Leben nach dem Tod glaube, nein ich weiß dass es weitergeht, nur nicht in dieser Form, würde ich mich nach dem ersten Schock damit anfreunden, diese Welt verlassen zu müssen. Müssen wir ja alle, nur wollen wir das mit aller Macht bis zum Schluss vergessen.


Zitat: > Eine kleine Betrachutung der Gleichzeitigkeit
> „Das Denken geht linear vor, die Welt nicht. Das Denken geschieht in einer Abfolge, also sukzessiv, eindimensional, und dies liegt in seiner Natur. Die Vorstellung, dass ein Ding dem anderen folgt, hängt direkt von unserem Erinnerungsvermögen ab, denn ohne Gedächtnis besäßen wir natürlich keine Vorstellung von Zeit, weder von der Vergangenheit noch von der Zukunft.“
----Für mich bedeutet Ewigkeit "Zeitlosigkeit", ewige Gegenwart, in der der lineare Zeitablauf aufgehoben ist. Wir kennen etwas Ähnliches durchaus: wenn wir uns erinnern, holen wir Erinnerungen der verschiedensten Begebenheiten JETZT in die Erinnerung, die zeitliche Reihenfolge ist ganz egal. Im Prinzip gälte das auch für die Zukunft. Ewigkeit hieße, Sequenzen und Begebenheiten ohne zeitliche (oder räumliche) Begrenzung heranzuholen und innerlich betrachten zu können.

So wie der menschliche Verstand (das Gehirn) jetzt beschaffen ist, ist es nicht imstande, ohne zeitliche lineare Strukturen (und überhaupt Strukturen und Begrenzungen) Dinge zu verstehen und zu verarbeiten, denn es muss lernen. Es muss kategorisieren, es muss analysieren. Ein (ewiges) Bewusstsein ohne Raum und Zeitbegrenzungen lernt nicht mehr, es weiß schon. Kategorisieren und analysieren ist damit nicht notwendig. Ein solches Bewusstsein kann sich Bilder aus allen Zeiten und Orten heranholen, falls es das überhaupt möchte - denn es reicht dazu bereits, einfach ZU SEIN. IN allem zu sein. Um zu wissen.

Man sagt, echte Engel (vermutlich höherer Art) "sehen" einen Menschen und wissen im selben diesen Augenblick seine Vergangenheit und seine Zukunft, alle Eigenschaften und alles über ihn, sie sehen zeitlos "das Sein an sich" in ihm. So wie wir eine Orange sehen und gleichzeitig wissen, sie ist saftig und säuerlich und kommt aus dem Süden. Nur eben viel ausgeprägter im Erkennen. Worte oder Namen sind sehr unvollkommen in der Wiedergabe dieses "Seins an sich", weil sie eingrenzen und ausgrenzen. Darum ist es auch für uns so schwierig, telepathisch/geistige Eindrücke, die ebenfalls in simple Worte zu fassen, zu "übersetzen".

Es wäre gut möglich, dass wir als geistige Wesen, wenn wir von der Materie (Raum/Zeit) befreit wären, wieder diesen "Over-all"-Rundumsicht-und alles zugleich-Blick besitzen; vor allem, wenn unser geistiger Körper ebenfalls von den irdischen Schlacken einer eingeschränkten Persönlichkeit (=Jenseitsebenen) gereinigt worden ist.

Mit lieben Grüßen -
Füchsin

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