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"FLIEGENDE SCHEIBE ERBEUTET" So lautete die Schlagzeile im Roswell Daily Record, der
lokalen Zeitung von Roswell, New Mexico am 08.Juli 1947. Der Herausgeber der Zeitung hatte die Nachricht direkt vom Presseoffizier des Roswell Army Air Field, Lieutenant Walter Haut, erhalten. In den ganzen Vereinigten Staaten
und auf der ganzen Welt sorgte diese Schlagzeile f�r aufsehen. Das Telefon von Art McQuiddy, dem Herausgeber des Roswell Morning Dispatch, einer weiteren Zeitung aus Roswell, stand nicht mehr still. Jeder wollte mehr erfahren,
doch vom Roswell Army Air Field kamen keine weiteren Informationen.
Der Originaltext der Pressemeldung des Roswell Daily Record von 08.Juli 1947 lautet:
Die vielen Ger�chte �ber die fliegenden Scheiben wurden gestern zur Realit�t, als es dem 8. Air Force
District, Luftwaffenst�tzpunkt Roswell, gl�ckte, mit der Unterst�tzung eines hiesigen Ranchers, des Sheriffs von Chaves County in den Besitz einer fliegenden Scheibe zu gelangen. Das fliegende Objekt
landete in der vorherigen Woche auf einer Ranch bei Roswell. Da der Rancher kein Telefon besitzt, brachte er die Scheibe zun�chst notd�rftig bei sich unter, bis er Gelegenheit hatte, den Sheriff zu
informieren, der dann Major Jesse A. Marcel vom Nachrichtenb�ro des 509. Bombergeschwaders benachrichtigte.
Es wurden sofortige Ma�nahmen eingeleitet, um die Scheibe vom Haus des Ranchers abzuholen. Sie
wurde dann im Luftwaffenst�tzpunkt Roswell einer ersten Untersuchung unterzogen und danach von Major Marcel an h�here Instanzen weitergegeben.
Schon am n�chsten Tag wurde das Dementi gedruckt. Hier heisst es, dass das abgest�rzte Objekt ein Ballon gewesen sein soll.
Dieses Dementi kam von Brigadegeneral Roger Ramey, dem Kommandierendem General der Eighth� Air Force in Fort
Worth, Texas. Immerhin 400 Meilen von Roswell entfernt! Und hier ist schon die erste Ungereimtheit. Wie kann ein General aus 400 Meilen Entfernung behaupten, dass in Roswell ein Wetterballon geborgen worden
sei? Hier mu� man davon ausgehen, dass Ramey so schnell wie m�glich Sch�den begrenzen wollte. Egal was in der N�he von Roswell abgest�rzt sein sollte, es war in jedem Fall etwas, das man unbedingt geheim
halten mu�te. Denn entweder war hier wirklich ein UFO abgest�tzt oder aber ein geheimes Milit�r Projekt. Seltsam ist auch, dass die Soldaten der 509. Bombergruppe des Roswell Army Air Field angeblich einen
Ballon nicht von einem UFO unterscheiden konnten. Die 509. war die einzige Bombergruppe der Welt, die mit Atombomben ausger�stet war. Man sollte meinen, dass hier Offiziere ihren Dienst taten, die sich mit
allem was fliegen kann etwas auskennen. Dies behauptete zumindest Major Jesse Marcel von sich. Marcel war der erste Milit�r-Angeh�rige, der die Tr�mmer des abgest�tzten "Ger�tes" zu Gesicht bekam. Marcel
war der Nachrichten Offizier des Roswell Army Air Field. Jedoch alles sch�n der Reihe nach:
Das genaue Datum des Absturzes ist noch heute umstritten. Jedenfalls gab es am 2.Juli und in der Nacht vom 4. auf den 5. starke Gewitter in der Umgebung von Roswell.
Der Verwalter der Foster Ranch, Mac Brazel, h�rte in einer dieser N�chten einen besonders lauten Donnerschlag, der sich seiner Meinung nach seltsam anh�rte. Am n�chsten Tag beschloss er die
Weiden ab zu reiten um eventuelle Besch�digungen an den Weidez�unen festzustellen. Dabei machte er eine Entdeckung. Auf einer Fl�che von etwa 1100 x 200 Metern lagen Tr�mmerst�cke auf der
Weide. Die Tr�mmer hatten ein metallisches Aussehen, etwa wie Alufolie, und waren sehr leicht. Ausserdem gab es Tr�mmerst�cke die aussahen wie Balsaholz. Jedoch waren diese St�cke nicht
brennbar und die folienartigen Teile konnte man zwar biegen und in der Hand zusammenfalten, aber sie nahmen sofort ihre urspr�ngliche Form wieder an, sobald man sie los lies.
Brazel versuchte auch die balsaholzartigen St�cke zu zerschneiden, konnte ihnen jedoch nicht einmal einen Kratzer zuf�gen.
Zuerst schenkte Brazel den Tr�mmern keine gro�e Beachtung. Erst Tage sp�ter fuhr er ins etwa 55 km entfernte Roswell um
den Sheriff des Chaves-County, George A. Wilcox, von seinem Fund zu informieren. Wilcox seinerseits gab die Information weiter an
das Roswell Army Air Field wo er mit Major Jesse A. Marcel, dem Geheimdienstoffizier der Basis verbunden wurde.
Marcel verabredete sich mit Brazel und Wilcox noch am selben Tag. Sheriff Wilcox nutzte die Mittagszeit um einige der Tr�mmerst�cke, die Mac Brazel mitgebracht hatte, seiner Familie zu zeigen. Hier ist jedoch
einiges unklar. Einerseits behaupten die Familienangeh�rigen von Wilcox, sie h�tten einige Tr�mmerst�cke gesehen und andererseits wurde behauptet, Brazel h�tte keine Tr�mmer mit nach Roswell gebracht. Ersteres
scheint jedoch richtig zu sein. Als Major Marcel kurz vor 13:00 Uhr im B�ro des Sheriffs erschien, zeigte ihm Brazel ein Tr�mmerst�ck von etwa einem Quadratmeter. Marcel bat Brazel auf ihn zu warten und fuhr mit den
Tr�mmerst�cken zur Basis zur�ck, um sie seinem Vorgesetzten, dem Basiskommandanten Oberst William Blanchard, zu zeigen. Oberst Blanchard befahl Marcel mit einem weiteren Geheimdienstmann zur Foster
Ranch zu fahren und sich die Sache vor Ort anzusehen. Marcel trat daraufhin telefonisch mit Captain Cavitt,
dem rangh�chsten CIC Offizier (CIC = Counter Intelligence Corps) der damaligen Spionageabwehr in Kontakt, um sich mit ihm in Sheriff Wilcox� B�ro zu verabreden.
Mac Brazel wartete derweil immer noch im Sheriffs Office. Gegen 17:00 Uhr brachen Marcel und Cavitt unter Brazels F�hrung
zur Foster Ranch auf. Oberst Blanchard hatte in der Zwischenzeit Meldung bei seinem Vorgesetzten, Brigadegeneral Roger Ramey, dem Kommandeur der 8. Air Force auf dem Fort Worth Air Field, Texas, gemacht.
Ramey leitete die Nachricht direkt ins Pentagon nach Washington weiter. Der Stabschef Ramey�s, Oberst Thomas J. DuBose, erhielt gegen 14:00 Uhr einen Anruf aus dem Pentagon.
Der Vizekommandant des Strategischen Luftkommandos, General Clements McMullen, befahl das Material von der Foster Ranch sofort in versiegelten Beh�ltern �ber Fort Worth, Texas, zum Andrews Air Field bei
Washington transportieren zu lassen.
Sonderbar ist dabei, das hochrangige Offiziere wie Marcel und Blanchard so viel Wind um die Tr�mmerst�cke machten die
Mac Brazel mitgebracht hatte. Man sollte doch annehmen, dass zwei Mitglieder der ersten Atombomberstaffel der Welt in der
Lage waren, die �berreste eines Ballons zu erkennen. Warum wurde das Material sofort nach Washington beordert? Was hatte Oberst Blanchard gemeldet, nachdem er einige Tr�mmerst�cke gesehen hatte? Es mu� schon sehr
aussergew�hnliches Material gewesen sein um diesen Apparat in Gang zu setzen. Jedenfalls startete gegen 15:00 Uhr eine
Transportmaschine mit den versiegelten Tr�mmerst�cken, die Mac Brazel mitgebracht hatte, in Richtung Fort Worth, Texas.
Dort nahm Oberst Al Clark das Material in Empfang und brachte es pers�nlich zu einer startklaren B-26, die sofort zum
Andrews Air Field aufbrach. Oberst DuBose gab daraufhin die voraussichtliche Ankunftszeit an General McMullen weiter.
Dieser sagte zu DuBose, dass er das Material direkt von Washington aus nach Wright Field zum Kommandanten des Air
Material Command schicken w�rde. Dies ist wieder eine Ungereimtheit. Warum wurden die Tr�mmerst�cke nicht direkt nach Wright Field in Dayton, Ohio, geschickt? Warum der Umweg �ber Fort Worth und Washington? Ob die Tr�mmer mit
Maschinen transportiert wurden, die sowieso zu den entsprechenden Orten flogen, ist unbekannt. Dies w�hre jedoch eine Erkl�rung daf�r. Oder wollten die Milit�rs in Washington das Material erst einmal selbst sehen?
Auf Befehl des Oberkommandos, begaben sich Major Marcel und Capitain Cavitt in Begleitung von Mac Brazel auf die Forsterranch und begutachteten die von Brazel gesammelten
Tr�mmerst�cke. Da es schon dunkel wurde, beschlo� man in einem Schuppen der Farm zu �bernachten um am n�chsten Morgen die Weide, auf der die restlichen Tr�mmerst�cke liegen sollten, aufzusuchen. Was sie dort in den fr�hen
Morgenstunden des 8. Juli zu Gesicht bekamen, verschlug ihnen den Atem. Soweit das Auge reichte - nur Tr�mmerst�cke. Das meiste Material war so d�nn wie
Alufolie, jedoch konnte man es nicht verbeulen oder knicken. (Man konnte die Teile zwar zusammenfalten, wenn man sie jedoch los liess, nahmen sie ihre urspr�ngliche
Form wieder an.) Ausserdem gab es noch Teile die aussahen wie doppel T-Tr�ger. Das Material dieser Teile war ebenfalls
sehr leicht und vor allem nicht zu zerbrechen, anzuz�nden oder sonst irgendwie zu zerst�ren. Es sah aus wie Balsaholz und
hatte seltsame Zeichen die aussahen wie Hieroglyphen. Marcel und Cavitt luden die Ladefl�che des Jeeps voll und stellten
fest, dass sie nur einen kleinen Bruchteil der Tr�mmer bergen konnten. Es war einfach zu viel Material das dort herumlag. Sie
kehrten zur�ck zur Foster Ranch und beluden den Kofferraum von Marcel�s Wagen mit den Teilen, die Mac Brazel schon
vorher mit auf die Ranch gebracht hatte. Dann kehrten sie zur�ck nach Roswell. Bevor Marcel zum Roswell Army Air Field
zur�ckkehrte, fuhr er noch zu Hause vorbei und zeigte seiner Familie einige der Bruchst�cke. Am Morgen des 8. Juli 1947
meldeten sich Marcel und Cavitt um 06:00 Uhr bei Oberst Blanchard um Bericht zu erstatten. Blanchard befahl Major Marcel,
die restlichen Tr�mmerst�cke bergen zu lassen und das Gel�nde abzusperren. Unterdessen befahl Oberst Blanchard dem Presse-Offizier, Lieutenant Walter Haut, in sein B�ro.
Haut sollte eine Pressemitteilung herausgeben die besagte, dass die Basis eine fliegende Untertasse geborgen habe. Diese Nachricht wurde noch am selben Abend gedruckt und via
Fernschreiber in alle Welt verbreitet. Die Reaktion darauf war gewaltig. Die Telefonleitungen nach Roswell liefen hei�. Zeitungsredakteure aus aller Welt wollten weitere Informationen �ber die fliegende Untertasse. Doch aus
dem Roswell Army Air Field kamen keine weiteren Informationen. Erst am n�chsten Tag kam ein Dementi aus Fort Worth, Texas. Brigadegeneral Roger Ramey, der Kommandierende General der Eighth Air Force und damit
direkter Vorgesetzter von Oberst Blanchard, berichtigte die Meldung vom Vortag. Es sei keine fliegende Untertasse sondern ein abgest�rzter Wetterballon gewesen, den man geborgen hatte. Damit schwand das
Interesse an dieser Angelegenheit. Aber hier gibt es wieder eine Ungereimtheit. Woher sollte General Ramey
wissen, dass auf der Foster Ranch nur die Teile eines Ballons lagen. Er hatte sie selbst nicht gesehen! Die Tr�mmerst�cke
wurden zwar von Roswell aus nach Fort Worth geflogen, aber die Beh�lter waren versiegelt! Er konnte also nicht wissen, welches Material da gefunden wurde.
Major Marcel, der sp�ter trotz seiner angeblichen Fehlinterpretation der Tr�mmer noch bef�rdert wurde, behauptete auch 30
Jahre nach dem Zwischenfall, dass die Teile die er auf dem Tr�mmerfeld gesehen hatte, nicht von einem Ballon stammten. Diese Behauptung wurde von mehreren Zeugen best�tigt. Ausserdem war zum
fraglichen Zeitpunkt kein Wetterballon vermisst. Jahre sp�ter (1994) wurde dann von offiziellen Stellen behauptet die Tr�mmer stammten von einem MOGUL Ballon. Das Projekt MOGUL war im Jahre 1947
streng geheim. Es diente dazu Radar-Reflektoren und Messger�te in gro�e H�hen zu bringen um damit z. B. festzustellen ob die UDSSR �berirdische Atomtests durchf�hrte. Auch die Menge der gefundenen
Tr�mmerst�cke pa�t nicht zur Theorie des Wetterballons. Es wurden immerhin vier C-54 Transportmaschinen mit den Kisten, in denen die Tr�mmerst�cke waren, beladen! Au�erdem wurde von
zwei Hilfssheriffs einige Meilen vom Tr�mmerfeld entfernt, eine Stelle gefunden, die allem Anschein nach gro�er Hitze ausgesetzt gewesen sein musste. Der Sand an dieser Stelle war wie Glas geschmolzen. Die Gegend
wurde systematisch abgesucht um evtl. weitere Tr�mmer zu finden. Dabei wurde angeblich von Hubschrauberpiloten in einer
Entfernung von etwa 2,5 Meilen das abgest�rzte UFO gefunden. Dies w�rde bedeuten, dass die Weide auf der Foster Ranch
nicht die eigentliche Absturzstelle war. Das UFO lag auf dem Kopf und hatte die Form einer Scheibe mit einer Erhebung in der
Mitte. Drei Besatzungsmitglieder lagen vor oder neben dem UFO. Ein weiterer befand sich innerhalb des Flugger�ts. Die
Leichen der Ausserirdischen wiesen schon Verwesungserscheinungen auf und waren wohl schon teilweise von Tieren
angenagt worden. Dies kam daher, das der eigentliche Absturz schon am 2. Juli stattgefunden hatte. Mac Brazel fand das
Tr�mmerfeld erst am n�chsten Tag und es dauerte noch mehrere Tage bis er nach Roswell fuhr um dem Sheriff Meldung zu machen.
Das Milit�r begann jetzt mit der Vertuschung des Vorfalles. Es wurden Fetzen einen Ballons w�hrend
einer Pressekonferenz gezeigt und in den Zeitungen stand das in Wirklichkeit ein Wetterballon geborgen worden sei. Major Marcel behauptete jedoch immer noch, dass das was er gefunden hatte, keine Teile
eines Ballons waren. Er sagte auch, das die Fetzen die w�hrend der Pressekonferenz gezeigt wurden, nichts mit den Tr�mmern zu tun hatten, die er gesehen hatte. Mac Brazel wurde vom Milit�r eine ganze
Woche lang festgehalten. Als er wieder frei kam sagte er nichts mehr zu dem Vorfall, ausser das wenn er nochmals so etwas finden w�rde, er keine Meldung mehr machen w�rde. Das UFO wurde unter
strengster Geheimhaltung abtransportiert. Die Leichen der ausserirdischen Besatzung wurden in die Krankenstation der Roswell Basis gebracht. Von dort bekam Glenn Dennis, der Assistent des
Bestattungsunternehmers Ballard, einen Anruf vom Pathologen des Roswell Army Air Field. Dieser fragte nach hermetisch abschlie�enden S�rgen f�r Leichen von etwa 1,20 - 1,30 m K�rpergr��e. Sp�ter am
Abend rief der Pathologe nochmals an und fragte wie man Leichen behandelt, die etwa drei bis vier Tage in der W�ste gelegen
h�tten. Es gibt Aussagen von einem Piloten der die ausserirdischen Leichen transportiert haben will. Es gibt Aussagen von
Milit�rpersonal das die Leichen gesehen haben will. Angeblich wurde das UFO auf die WRIGHT PATTERSON AIR FORCE BASE gebracht.
Dies ist nat�rlich nicht die ganze Geschichte �ber den Roswell Zwischenfall, aber uns ging es darum Euch die wichtigsten
Aspekte dieses auch heute noch ungekl�rten Vorfalls zu beschreiben und auf einige Ungereimtheiten in den offiziellen
Erkl�rungen hinzuweisen. Eine eigene Meinung dar�ber sollte sich jedoch jeder selber bilden! Um es mit den Worten meines Freundes Fox Mulder zu sagen:" Die Wahrheit liegt irgendwo da drau�en !"
ENDE
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