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Handlesen: Die Kunst des Handlesens (*)
Die U-Bahn, meine Mutter und meine Handtasche
Felicitas * schrieb am 12. Juli 2005 um 19:47 Uhr (467x gelesen):

Ich träume, dass eine Gruppe von Menschen, mit denen ich befreundet bin, einer man kennt sich einfach, und ich spezielle Fähigkeiten haben. Jeder einzelne hat seine eigene Fähigkeit. Mein Gabe ist es, dass ich meinen Körper in einen feinstofflichen Zustand gewinnen kann, um somit durch Mauern und Wände zu gelangen, ohne diese zu zerstören. Ich stelle mich immer frontal an die Wand und berühre Sie mit meinem ganzen Körper. Wenn ich ein Gefühl für die Beschaffenheit dieser Wand erlange und diese in ihrer Dichte einschätzen kann, dann bin ich in der Lage mich im feinstofflichen Zustand zu bringen.

Ich habe das Gefühl auf der Flucht vor etwas zu sein. Irgend etwas besorgt mich, aber ich habe nicht so große Angst.

Ich bin in der Lage, durch viele graue dicke steinige Mauern und Wände zu gelangen. Trotz dieses Besorgnisses, vor welchem ich aus einem nicht erkennbaren Grund fliehe, bin ich doch ein bisschen glücklich, diese Gabe zu besitzen, und es fasziniert mich auch.

Plötzlich stehe ich auf dem Bahnsteig einer U-Bahn und sehe meine Mutter vor mir stehen. Ich halte eine braune kaum gebrauchte Handtasche in der Hand.

Bevor ich reagieren kann, reiß meine Mutter mir die Handtasche aus der Hand. Sie spricht nicht zu mir, aber durch Gedankenübertragung kann ich von ihr entnehmen, dass sie mich auffordert, zu beeisen, dass ich diese Gabe wirklich besitze. Sie steigt in die U-Bahn ein und lacht mich an, als ob sie mich nicht ernst nimmt, als ob sie mich auslachen möchte. Meine Reaktion ist nicht schnell genug und die U-Bahn fährt los.

Während die U-Bahn fährt, versuche ich, mich vor die Seitenwand der vorbeifahrenden U-Bahn zu stellen, um ein Gefühl für ihre Beschaffenheit und ihre Dichte zu bekommen. Ich schaffe das nicht. In meinen Gedanken geht mir so viel durch den Kopf: „Oh nein, wie soll ich das blos schaffen, die U-Bahn ist zu schnell, wie soll ich mich da durchbeamen? Was ist mit meiner Tasche?“ Ich habe das Gefühl, dass in diesem Moment meine Mutter mir einen Teil meiner Identität nimmt und ich überlege mir, wie ich mir eine neue Identität aufbauen kann. Aber es würde so schwer sein, alles noch aufzubauen.

Dann werde ich wach und ich habe das Gefühl, als ob meine Mutter mir einen Teil meines Lebens geraubt hat, und dass ich irgendwie kein Vertrauen mehr zu ihr haben kann.

Felicitas

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