Mein Tipp ist, dass du dich beim Einschlafen beobachtest und aufmerksam notiz davon nimmst, was dein Körper in der Einschlafphase alles verändert: die Atmung wird flacher, die Muskeln entspannen sich, der Blick hinter den Augenlidern wird weit. Desweiteren kannst du deine Gedanken dabei verfolgen: wie fühlt es sich an, wenn sich die Gedanken verselbständigen und die ersten traumartigen Bilder entstehen? Hole dich dann immer wieder geistig zurück und betrachte wieder deinen Körperzustand.
Dann versuchst du irgendwann, diese Prozesse bewusst einzuleiten. Am besten unternimmst du keine Versuche, wenn du sehr müde oder sehr ausgeruht bist. Bei mir sind es etwa 5 bis 6 Stunden, die ich nachts schlafe, um dann am späten Morgen oder Mittag mich nochmal hinzulegen. Zumindest war das immer so, als ich bewusst ausstieg. Mach ich mitlerweile kaum noch oder nur bei Gelegenheit.
Ein Grundrezept gibt es jedenfalls nicht. Am Besten ist es immer, sich aufmerksam und liebevoll im Augenblick zu befinden und in unmittelbarer Gegenwart zu handeln. Dann kommt der Rest und mehr von ganz allein.
