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Re: psychisch krank und OBE-Wunsch ?!
Rawir schrieb am 10. Februar 2004 um 13:54 Uhr (666x gelesen):
(p.S. Ich habe mich entschlossen, meinen Nick statt meinen Realnamen zu benutzen. Ich hoffe, das stört euch nicht.)
Das, was ich hinterfrage, ist, ob das "dagegen kämpfen" der richtige Weg ist. Wenn du es hasst, dann ist dieser Hass genauso destruktiv, wie das Krankheitsbild selbst. Außerdem versuche ich, NICHT auf das Krankheitsbild zu schauen, sondern dahinter... also auf dich, den Kranken, die Person, die unter dem Kranksein leidet. Das sind zwei verschiedene Sachen. Ich versuche zu sehen, was an diesen Krankheiten sinnvoll sein könnte, und riet dir deswegen, das ebenfalls mal zu versuchen. Solche Sachen wie diese Sozialphobie "geschehen" nicht wie ein Grippevirus im November oder wie ein Autounfall oder so. Sowas kommt aus dir selbst heraus. Also liegt die (Auf-)Lösung dieses Zustandes ebenfalls in dir. Das jedenfalls glaube ich. Und deswegen glaube ich auch, daß diese Krankheitsbilder das ausdrücken, was mit dir passiert, nämlich dein Kranksein. Um dein Kranksein zu beenden musst du aber das Kranksein und dessen Ursache über den Weg der Krankheiten erstmal verstehen. DAS ist mein Ansatzpunkt.
Im Verstehen von Kranseins-Zuständen ist es wie bei Allen Dingen: Versteht man Etwas nicht, so hat man Angst davor und entwickelt Wut und sogar Hass. Versteht man aber das bis dato Unverständliche, so nimmt man sich dessen an. Der Weg "Ich hasse meine Krankheit" ist das Gleiche, was zum Beispiel aus Kräuterfrauen "Hexen" machte, die im Mittelalter und darüber hinaus verfolgt, gefoltert und getötet wurden. Es ist das Gleiche, was diese alte Weisheit ausdrückt: Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.
Das, was ich dir vorschlage, ist genau das Gegenteil von dem, wie du bislang mit DEINEN Krankheiten (und somit mit dir selbst) umgegangen bist. Es ist die ANGST vor dem, was du nicht verstehst, die du bekämpfgen musst (, wenn du schon unbedingt kämpfen willst), nicht das, was dir Angst macht. Wenn du in diese Richtung dein Denken änderst, glaube ich nicht, daß du selbstmordgefährdet bist, denn du kämpfst nicht mehr gegen dich selbst. Selbstmord ist nicht eine Auswirkung einer Krankheit. Es ist immer der endgültige Kampf, der letzte Angriff gegen sich selbst.
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