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re: Wünsche für andere?
Chord * schrieb am
12. Juni 2006 um 1:38 Uhr (642x gelesen):
Hallo Asherah,
ich denke, wenn man selbst feststellt, dass andere einen als "magisch-spirituellen Blitzableiter benutzen", muss man schon einen gewaltigen Grad an Besonnenheit und Reife haben (den die meisten Menschen, ich natürlich eingeschlossen *g* n i c h t haben), um diesen Menschen dann dennoch von Herzen etwas Gutes zu wünschen.
Du schreibst, sie "missbrauchen" dich - sprich du hast durch sie ein Problem, das nach wie vor besteht - fühlst dich verletzt, missbraucht - ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der sich selbst als "missbraucht" fühlt, solange er dies noch nicht geklärt hat, in der Lage ist, dem andern wirklich N U R Gutes zu wünschen. Dass er den Willen dazu hat, reicht da meiner Meinung nach nicht aus - es wird unterbewusst ein Groll mitschwingen, der - in meinen Augen - bei dir auch ziemlich heftig an der Oberfläche erscheint: "Wenn man denen Energie gibt" - das ist eine geringschätzige Äußerung, keine aus einer liebevollen, heilenden Haltung heraus.
Das heißt, allein schon deshalb würde ich dir momentan davon abraten, zu versuchen, anderen etwas Gutes zu wünschen - in diesen Wünschen wird unbeabsichtigt sicher auch einiges an wenige Gutem (Groll, Ärger z.B.) mitschwingen. Das hast du ja selbst auch erkannt: deine eigene heile Haut ist wichtiger - zuerst muss die eigene Haut heil sein, dann kann man daran denken, anderen etwas Gutes zu wünschen (zumindest dann wenn es um sensible Wünsche geht, die sich auf etwas ganz Bestimmtes beziehen), de normalen Alltagswünsche sind sicher immer möglich - wobei das natürlich nach Möglichkeit mit derem Wissen und Einverständnis geschehen sollte und man sich sehr überlegen sollte, welche Formulierung man verwendet, und was die freisetzt - z.B. sollte kein "nicht" drin vorkommen, weil das Unterbewusstsein in Bildern denkt, und über nicht-bildhaft Worte wie nicht einfach hinwegliest, wodurch dann das Gegenteil rauskommt im schlimmsten Fall.
Ich praktiziere ja keine Magie in deinem Sinn, aber wenn ich es täte, würde ich mich in so einem Fall auf meinen Instinkt verlassen.
Alles Liebe,
Chord
> Ist es gut, sich für andere was Gutes zu wünschen, wenn die einen als "magisch-spirituellen Blitzableiter" missbrauchen? Wenn man denen Energie gibt, kriegt man dann doch am Ende statt den "Lohn" für die ehrlichen Wünsche nur Negatives zurück.
> Anderseits scheint mir das ja auch nicht gerade bedingungslose, ehrliche Wünsche zu sein, wenn man dabei auch an seine eigene heile Haut denkt.
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> Und statt -ich sag jetzt mal liebe Energievampire (die es definitiv nicht mit Absicht tun) - noch mehr Energie in den Hals zu schieben, sollte man nicht vielleicht lieber von Anfang an egoistisch sein und sich mehr um die eigene Probleme als dessen Probleme kümmern?
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> Ich bin diesbezüglich derzeit etwas verwirrt. Denn irgendwie stelle ich nach langer, langer Zeit, da ich mich total vor Fremdeinflussung blockierte (und damit mich selbst lahm legte!) fest, dass ich doch wie ganz früher eher an andere als an mich denke. Aber das ist ja total "unvernünftig".
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> Energie sollte einfach nur frei fließen, dann geht alles seinen rechten Gang. Ich stelle also an mir fest, was ich mir für mich und den anderen wünschen würde, wenn die Energie u.ä. so fließen würde, wie es sollte. Da sagt mir mein Instinkt, es wäre der richtige Weg. Mein Verstand sagt mir da aber was ganzes anderes, nämlich dass ich es hinterher ohnehin nur bereuen werde und dann schlechter als vorher dastehe...
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