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re: Um das Thema Gehirn und „Paranormales“....
Asherah * schrieb am
23. Januar 2006 um 15:36 Uhr (592x gelesen):
> Wie sieht es mit der „Fähigkeit“ des Vorauswissens aus???
> Meinen wir nur etwas voraus gewusst zu haben, weil unser Gehirn, durch seine „neuronale Verschaltung“, uns gar keine andere Wahl lässt, als so etwas anzunehmen??
Die Fähigkeit des Vorauswissens ist mittlerweile "angeblich" untersucht. Man kam zu dem Schluss, dass man es sich hinterher vereinfacht gesagt, so zurecht gelegt. Man hat hier u.a. viele verschiedenen Arten der natürlichen Erinnerungsverfälschung untersucht.
D.h. aber nicht, dass es auch echte, "unerklärliche" Vorausahnung gibt. Leider ist es nun mal so, dass - was weiß ich wieviel - eine enorm große Prozentzahl derer, der sich der Gabe der Vorrausahnung rühmen, eben wirklich hinterher die Erinnerungen verbiegen (für sie ist es dann real) und sagen "Ha, ich habs gewusst!". Fällt auch unter selektive Wahrnehmung.
Blödes Zahlenbeispiel: Ein Forschungsteam sucht Leute, die von sich behaupten Vorausahnen zu können. Von 100 Probanden sind aber nur 5 verlässliche "Voraussage". Und den anderen 95% können sie nachweislich das Zurechtbiegen nachsagen. Dann ist ein Urteil klar gefällt.
Aber wie gesagt, d.h. nicht, dass es auch echte Vorauswissen gibt, bloss ist das wohl eher die Seltenheit, und diese Ausnahmen müssen die Forscher erst mal in die Finger kriegen. (Zumal diese dann selten gefunden werden wollen!)
> Es gibt hinweise darauf das unser Gehirn Bedeutungen und Erklärungen für Handlungen „erfindet“ um diese Handlungen und das Verhalten plausibel zu machen.
> Diese Hinweise wurden in Studien und Untersuchungen über „Split–Brain-Patienten“ gefunden.
Ja, das tut das Gehirn. Was nicht passt, wird passend gemacht. Das menschliche Bewußtsein braucht "Kontinuität" ... Lücken z.B. in einem Zeitgeschehen werden eben "ausgefüllt". Von der Natur und für das Überleben ("Evolution" etc.) eine sehr sinnvolle Maßnahme. Bei jenen, die nach spiritueller Klarheit suchen, eher hinderlich.
Anderseits kann man damit aber vielleicht verstehen wieso es so sinnvoll sein kann über östliche Nonsens-Mantren nachzudenken... (um einen aus diesem genetisch determinierten Logik-Muster rauszuholen)
> Nun denke ich das in vielen Fällen von „vermeintlichen“ Erfahrungen im paranormalen Bereich unser Gehirn uns „Erklärungen“ zu kommen lässt die einfach „frei erfunden“ sind.
> Die aufgrund der Struktur und des Aufbaus unseres Gehirns nicht wirklich so passiert sind.
> Es gibt auch Untersuchungen die zeigen dass viele Erinnerungen schlicht weg gesagt solche „Erfindungen“ sind.
Ja, das meinte ich weiter oben. Allerdings sollte man noch mal über die Wörter "FREI ERFUNDEN" nachdenken. Ich sehe anders, selbst wenn etwas noch so absurd und frei erfunden scheint:
Es war irgendwas da. Ein äußerer oder innerere Schlüsselreiz. Aber IRGENDWAS muss der Auslöser gewesen sein. Ursache und Wirkung. Von Nichts kommt nichts. Was lediglich frei erfunden ist ist die Interpretation des Ganzen. Die man benötigt, damit alles für einen selbst einen Sinn macht.
> Sicher kann man vieles auch über die Maßen hinterfragen, das ist mir klar.
> Doch , grade bei „Glaubensfragen“ oder Erfahrungen die sich nur schwer wiederholen lassen,
> wie eben Paranormale Erfahrungen sollte man ganz genau hinschauen und sich möglicher „biologischer“ Auslöser bewusst sein.>>><
Hab neulich einen Bericht gesehen: Auch Ultraschall soll als möglicher Auslöser für paranormale Erfahrungen dienen. Zur Erinnerungen: Wir hören ihn nicht. Aber die Schalldruckwelle erreicht uns (und unsere Sinne) dennoch...
Schwer Wiederholbarkeit ist die eine Sache. Ein anderer Punkt ist aber, wenn mehre (unabhängige!!!) Personen das gleiche wahrnehmen.
>>>> Mehr, denke ich, war meine Absicht grundlegend ein „neueres“ Sichtfenster auf Paranormale Erfahrungen hier zu öffnen.>>>
Wünsche Dir dabei viel Glück. Aber auch Paranormal-Surfer und Hexen sind nur Menschen, die eben mit unter auch zu Vorurteilen oder festeingefahrenen Gleisen neigen. Wir sind halt alles "auch nur Menschen":
>>>> Eine paranormale Erfahrung zu machen und zu meinem dies sein nur geschehen weil man auserwählt sein, ist in meinen Augen, recht fehl am Platze.>>>
Ja und Nein. Hochmut und Größenwahn sind niemals richtig am Platz. Mitunter musste ich aber feststellen, dass es ein paar Wege gibt (intuitive werden sie meist als alten oder linken Pfad benannt, aber so wirkliche Definitionen gibt es nicht) wo dergleich eine sinnvolle (!) Zwischenstufe der Entwicklung sein kann. Getreu dem Motto: Man muss sowohl STOLZ als auch DEMUT lernen und beides mal gekannt zu haben. .
Im Vergleich dazu gibt es Wege, wo man immer in seiner Mitte bleibt, sich nicht an die Pole und Grenzen der Wahrnehmung wagt... was man ja auch nicht muss. Jedem sein Weg.
Gruß
Das Ash

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