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Und was von Lebewesen übrigbleibt....
Füchsin * schrieb am
22. März 2006 um 18:43 Uhr (546x gelesen):
Wir müssen alle dieses Leben mal verlassen. Und dann leben wir in einer jenseitigen, anderen Welt weiter, einer seelischen Realität. "Verlassen" ist allerdings irreführend, denn es wird nur getrennt, was verbunden war - indem der materielle Körper dahinverrottet. In dieser Zeit gibt es ein kurzes Intermezzo von Tagen, in denen der Körper abstirbt, und man normalerweise als Geist herumstreift, um Abschied zu nehmen.
Hunderte Millionen Menschen glauben, dass wir nach einer Weile reinkarniert werden. Man ist sich nur nicht ganz einig, ob man, wie ein "Energiestrom" ohne Bewusstsein einfach irgendwo anders ein oder mehrere Lebewesen "beseelt" bzw. belebt, auch Tiere und Pflanzen, oder ob unser Bewusstsein der Linie der Evolutionsstufen folgt und als kompaktes ungeteiltes Bewusstsein nur als höhere Tiere, Menschen und aufwärts inkarnieren kann. Die Vertreter der "Seele = Energie, die überall inkarniert-Theorie" glauben, dass generell alles volles Bewusstsein besitzt, und dass nur sich dieses seelische Bewusstsein in einem mangelhaften Körper nicht voll zum Ausdruck bringen kann.
Eine andere Theorie besagt, dass das seelische Bewusstsein zurück zu seiner Quelle geht, so wie sich Materie und Seele eben scheiden, mit dem Zerfall immer mehr, und nur in der kollektiven Erinnerung der Menschen und nur der Angehörigen als Individuum überlebt. Wenn die Erinnerungen verblassen, erlischt die Individualität des Verstorbenen zur Gänze. Dadurch wird es wichtig, in den Gedanken der Menschen als Erinnerung zu verbleiben und viele Nachkommen zu haben, zumal man ja genetisch in den Nachkommen weiterlebt. Der Verstorbene sorgt dafür, dass die Erinnerungen erhalten bleiben und er weiter verehrt wird als "Ahne" im Seelenkollektiv (Weltseele), wo er so fest verankert bleibt. Denn wenn Materie und Erinnerungen verlöschen, erlischt auch dessen individuelles seelisches Bewusstsein, und bleibt nur noch als Energie, allerdings in reinster und höchster Form übrig.
Hier kann man wieder mit den Vertretern der Jenseitstheorie übereinstimmen, wonach die seelische kollektive Ebene des Jenseits in Bewusstseinstufen gegliedert ist und sich die Seele/ der Geist unter Zurücklassung von immer mehr niederen materiellen "Schalen", wie eine Zwiebel, immer sich weiter hinaufentwickelnd bis es sich wieder mit dem universell-göttlichen Bewusstsein vereinigt.
Aber bei all dem Hin und Her bleibt meist unberücksichtigt, was mit den Freunden, Angehörigen, Partner, den Haustieren, den Pflanzen, den Besitztümern des Verstorbenen geschieht. Unzweifelhaft bleibt nämlich der Verstorbene ebenfalls "hier" - als Aura, als Erinnerung, in seinen Werken, im Form seiner Gene. Ich habe Fälle gesehen, wo sich - aus dem Seelenkollektiv heraus - der Verstorbene sich dadurch "zeigte", dass Angehörige plötzlich wie der zu rauchen und gestikulieren begannen, seine Mimiken widerspiegelten oder Phrasen gebrauchten: vor allem dort, wo das Erscheinen gewollt war. Nicht nur bei einem Medium, sondern bei ganz simplen Menschen. Eben dadurch, dass wir alle seelisch miteinander verbunden sind und jeder den anderen durch dass Kollektiv zu erreichen in der Lage ist.
Es gibt auch Fälle, wo sensible Menschen den Aura-Eindruck von Menschen und Ereignissen in einem Gebäude noch nach Jahrhunderten wahrnehmen konnten in Form von Psychometrie (Wahrnehmungen mittels Gegenständen) oder als Spuk. Erinnern wir uns: Energie ab einer bestimmten Konzentration entwickelt eine gewisse Eigenständigkeit, Eigenwilligkeit, eine Art eigenes Bewusstsein. Spukerscheinungen müssen nicht daher rühren, dass der Verstorbene zu 100% noch selbst herumgeistert, es kann auch nur ein starker Aurenabdruck am Ort "hängengeblieben" sein, z.B. durch sehr starke Emotionen, das ein gewisses Eigenleben entwickelt, bis die Energie mit der Zeit verblasst.
Sollen nun Menschen vermeiden, alte Gegenstände zu sammeln, alte Häuser zu beziehen, in alte Spiegel zu blicken? Sollen sie das Erbe von Verstorbenen ausschlagen, Gräber meiden, Fotos wegsperren (Fotos = Energieabdrücke. Daher im Islam ein Bilderverbot)? Muss man sich scheuen, Fotos von sich machen zu lassen oder Gegenstände weiter zu reichen, nur weil sie aurisch eventuell geladen sind und einen Einblick in die eigene Seele bieten könnten? Oder eventuell sogar missbraucht werden könnten?
Also wenn wir so aus Angst vor Schwingungen und Beeinflussungen verfahren müssten, würden wir uns vermutlich in eine Zelle selbst beerdigen müssen, und da wäre nicht mal sicher, dass nichts durchkommt. Wir leben in einer Welt der verschiedensten Beziehungen, die meisten sind uns überhaupt nicht bewusst. Wir atmen Luft ein, die bereits die alten Römer in der Lunge hatten, und wohnen an Plätzen, wo bereits tausende Menschen gelebt und gestorben sind. Wir sind nie abgeschnitten und alleine, wir sind immer vernetzt. Im Leben wie im Tod.
Ich ersuche um eure Meinungen dazu: An welches Jenseits glaubt ihr persönlich, wenn überhaupt, was haltet ihr von Besessenheit, Spuk, Psychometrie, Fotos als Diebstahl von Seelenteilen und Wahrnehmungen an alten Gegenständen. Und wie haltet ihr Kontakt mit euren Ahnen?
Mit lieben Grüßen -
Füchsin

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Diskussionsverlauf:
- Und was von Lebewesen übrigbleibt.... ~ Füchsin * 22.03.2006 18:43 (5)