Unter der Eiskruste brodelt es gewaltig
Felicitas * schrieb am
28. Januar 2006 um 21:08 Uhr (515x gelesen):
28.01.2006
1. Traum
Ich stehe in einen hohen Haus und schaue in einem der Stockwerke durch ein Fenster. Das Gebäude ist sehr stabil und massiv aber fad und grau im Inneren. Im Gebäude und draußen ist es leicht dunkel und alles ist grau und morbide in der Atmosphäre des Ortes. Draußen vor dem Gebäude ist ein kleiner See, der vereist ist. Die Eisdecke ist extrem dick. Plötzlich aus einer inneren Kraft heraus, beginnt die Kruste explosiv aufzubrechen und es werden aus ihr Unmengen von gesunden, aber leicht beschmutzen Spatzen in die Luft geschleudert, aber sie verlieren ihre Orientierung nicht und schaffen es ganz schnell, ihre Flugkünste wieder zurück zu gewinnen. Ich bin total angetan von ihnen, aber trotzdem betrachte ich das ganze Geschehen mit innerer Distanz. Es brodelt weiterhin unter dieser Kruste und nun werden völlig gesunde Seehunde ans Land geschleudert, doch während des Schleuderns gewinnen sie sehr schnell ihre Fähigkeit, unbescholten auf das Land zu landen alles ist voller Schleim, das aus dem See kommt. Gleich dahinter folgen unzählig nackte perfekt ja schon zu perfekt gebaute Männer. Sie sind unbehaart. Auch ihr Kopf ist kahl. Auch sie werden herausgeschleudert und auch sie gewinnen ihre Kontrolle über ihren Körper wieder zurück, als ob sie gleich angefangen haben, zu laufen, während sie herausgeschleudert wurden. Ihr Körper ist voller Schleim, ist kein ein bisschen ihre Haut zu sehen, außer ihre Augen.
Sie alle haben gewusst, dass es so weit ist und habe gefühlt, dass es nun auch an der Zeit ist.
2.Traum
Ich befinde mich in einer Stadt, die gerade von Menschen, die ich nicht kenne, zerstört wird, nur sehen kann ich sie nicht. Ich weiß aber dass da eine Person ist, mit der ich auf der Flucht bin, ich weiß nicht, ob es mein Ex-Freund ist oder nicht. Ich bin rein körperlich höchstens 15 Jahre alt. Vielleicht etwas jünger sogar. Mein Haar ist wie immer brünett und schulterlang glatt. Und ich trage ein langes Hemd das bis unter meine Knie geht, es ist wie Leinenhemd. Schuhe und Strümpfe trage ich auch nicht. Ich sage (eigentlich sage ich nicht, sondern ich kommuniziere in Form von Gedankenübertragung) zu der unsichtbaren Person, dass wir fliehen müssen und dass wir nicht erkannt werden dürfen. Plötzlich wird über mir Blei auf meinem Körper gegossen, es ist nicht heiß, sondern eher lauwarm und ich lasse es, obwohl ich nicht damit gerechnet habe. Damit es nicht in die Augen kommt, neige ich meinen Kopf nach hinten und ich merke, dass ich mich verwandele und dass ich irgendwie eine erschwerte Reinigung in mir spüre. Das Blei ist leicht schwer, aber fließt herunter an mir. Mein Körperform bleibt, meine Kleidung auch, aber mein Haar wird dicker länger, bis zum Ende meines Rückens und ich habe vorne leichte Strähnen, der Rest des Haares ist graublond. Dann spüre ich eine starke Erdung zum Boden und insgesamt fühle ich mich mehr und ich merke, dass ich mich total fraulich fühle und dass ich das Gefühl habe, dass ich stark genug bin. Ich sage (wieder nicht sagen, sondern Gedankenübertragung) zur unsichtbaren Person, dass wir jetzt los müssen und lächele sie recht sicher und mit leuchtenden Augen an.
Filmriss
Ich befinde mich mit meinem Ex-Freund im Wald, nicht weit vom Waldrand entfernt. Wir sehen ein quadratförmiges Haus, es scheint innen gemütlich zu sein und es brennt das Licht. Ich selber sehe aus wie oben beschrieben und ich trage noch immer keine Schuhe oder Strümpfe. Ich fühle mich stark und noch immer habe ich das Gefühl gut auf dem Boden laufen zu können. Irgendwie bin ich wie oben nach dem Bleiguss insgesamt heller geworden am ganzen Körper.
Mein Ex-Freund ist wie immer in schwarzer Kleidung, nur er hat etwas längeres Haar als sonst, und dieses zu einem Zopf gebunden. Auf dem Kopf trägt er ein schwarzes Capy und er trägt schwarze Schuhe, also wie immer.
Er muss mal kurz Wasser lassen und möchte dabei von den Leuten im Haus nicht beobachtet werden. Also sucht er ein Stelle. Er wirkt so abstoßend auf mich und so planlos und ich bemerke, dass er sich eine Stelle ausgesucht hat, an der man ihn ja doch sehen kann. Ich merke, dass ich den Kontakt zu ihm nicht haben will und dass er mich nur noch unruhiger mit seiner Person macht. Dann drehe ich mich um und sehe einen Eingang zu einem Keller, nicht der Keller des Hauses. Ich überlege in meinen Gedanken: >Soll ich durch diese Tür gehen? Ich muss da keine Angst haben, denn ich kenne ja den Weg, eigentlich kann mir nichts passieren. Und lang ist er auch nicht. Und ich weiß, dass dahinter was gutes ist. Aber ohne meinen Ex-Freund will ich das tun.< Ich stelle mir den Weg gedanklich vor, ein bisschen Angst ist da ja doch, obwohl ich den Weg doch kenne und dann bleibe ich immer noch stehen und sehe meinem Ex-Freund beim urinieren zu. Ich merke, dass ich weg will von ihm.
Felicitas
Ich hatte mit diesem 2. Traum insesamt drei Träume, in denen ich körperlich von 10 - 15 Jahre alt war, immer die gleiche Haarfrisur (brünnett, schulterlang und glatt, also auch so wie in der Realtät) und immer trug ich da auch ein langes weißes Hemd.
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Diskussionsverlauf:
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