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re: heute Nacht
anton * schrieb am
18. September 2005 um 22:16 Uhr (536x gelesen):
Salü Zauberfee
Was ist der Mond für Dich? Schau mal wir können unsere Wünsche überall anbringen. Die einen hängen farbige Bänder an die Zweige von Bäumen, Du fragst den Mond.
> Heute Nacht, ich lag im Bett ganz gerade auf dem Rücken und war entspannt. Nicht müde aber da es schon ein Uhr war wollt ich einfach schlafen. Hört sich jetzt für viele albern an, aber ich habe den Mond gebeten das er mich heute Nacht mit meinen Sohn reden läßt.
> Ich wünschte es mir so sehr, einfach mit ihm reden, wies ihm geht, was er macht, ob er auch Sehnsucht nach uns hat, ob er trauert und einsam ist. Ach ich hätte tausend Fragen. Wahrschein-lich bin ich dann gerade zwischen Wach und Schlaf gewesen, es war ein sehr komisches Gefühl, ich kann es gar nicht richtig beschreiben.
> Also, es lief ein Film ab, es handelte sich um einen Mann, besser gesagt um einen Arbeitskollegen,
Was ist ein Arbeitskollege? Ein Bekannter, er arbeitet im gleichen Geschäft. Aber er ist kein Familienmitglied.
> ich sehe ihn sehr wenig (hin und wieder), er arbeitet seit einiger Zeit in einer anderen Filiale , deshalb kommt er gelegentlich am Wochenende zum Kaffee bei mir daheim vorbei.
Dieser Kollege arbeitet in einer anderen Filiale, also einem „Ableger“...., das Wochenende bedeutet Entspannung, der Kaffe ist ein Genussmittel. Hier wird angedeutet, Du brauchst oder offerierst ein Aufputschmittel.
> Er war aber die letzte Zeit wegen der Urlaubszeit schon lange nicht mehr da. Also in dem Film sah ich das er an einem Herzinfarkt stirbt.
Was ist der Urlaub? Abwesenheit von zuhause. Meistens bedeutet es, das wir uns dann an einem fremden Ort aufhalten.
Was ist ein Herzinfarkt? Ein Mangel an Durchblutung beim Herz. Wenn der Herzmuskel schwer geschädigt ist, kann das anfänglich mal zu heftigen Schmerzen und Bewusstlosigkeit führen. Bewusstlosigkeit kann ich aber auch mal als Gefühlslosigkeit sehen. Wir fühlen nichts mehr.
> Und das auch noch bei mir daheim.
So zeigt es Dir der Traum an! Es ist bei Dir zuhause, das bist Du. Das bedeutet nun auf keinen Fall, dass dein Sohn einen Herzinfarkt erleidet. Dein Bewusstsein zeigt Dir aber „Gefühlslosigkeit!“ So empfindest Du das Verhalten deines Sohnes. Das ist die Traumaussage.
> Ich war nicht fähig in zurück zu holen. Ich war machtlos.
Genau so ist es. Wir können nichts tun um das Verhalten anderer zu beeinflussen.
Tröste Dich! solange wir nichts hören, ist alles in Ordnung. Keine Nachrichten sind gute Nach-richten.
> Aber als dieser Film zu Ende war, lag ich immer noch ganz gerade auf dem Rücken liegend im Bett, jedoch merkt ich eine unendliche Schwere in und auf mir, es war so als etwas aus meinen Körper wieder herausging und ich merkte wie mächtig und stark der Tod ist.
Das was Du als Tod beschreibst, ist das Gefühl von „Abschied nehmen“. Du nimmst es wahr, dass sich „Bindungen“ im Leben lösen. Die Kinder gehen ihre eigenen Wege. Das Elternhaus und die Eltern sind nicht mehr ihr Lebensmittelpunkt.
> Es war so eigenartig, das ich das Gefühl gar nicht erklären kann. Es ist nicht zu vergleichen mit Angst und es war auch nicht unheimlich. Jedoch hatte ich so etwas noch nie erlebt, es war für mich fremd und ist also unbeschreiblich.
Das sind eben „Gefühle“ die wir erfahren. Die Sentimentalität die wir spüren, wenn die Zeiten sich ändern und wir mit ihnen.
> Den ganzen Tag grüble ich schon über das Geschehen heute Nacht nach, ich weiß nicht, was das zu Bedeuten hat. Was sollte mir dadurch gesagt werden?
Du solltest einfach akzeptieren, dass es so ist!
Ciao und liebe Grüsse
anton

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