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Neuer (Alp)Traum bzw. Traumreihe, bin sehr verwirrt :-(
nessidolphins * schrieb am 1. Oktober 2007 um 13:22 Uhr (788x gelesen):

Hallo zusammen,

nessidolphins hat nach einigen Tagen Urlaub mal wieder etwas beizutragen mit der Bitte um Denkanstöße.

Diesmal startete meine "Serie" mit einem regelrechten Alptraum, nach dem Aufwachen hab ich erstmal eine Runde geweint, weil total erschreckt und verwirrt... Problem wie immer bei mir ist, dass ich nicht weiß, dass ich träume, dass mir das alles gerade total real erscheint. Und diesmal hab ich eine ganze Weile gebraucht, um zu regietrieren, dass ich aufgewacht bin, in meinem Bett liege und das, was ich träumte, ein Traum war...

Naja, los geht es:

Ich bin Schülerin in meiner alten Schule. Ich bin in der Oberstufe, so etwa in der 12. Klasse, also kurz vor dem Abitur. Ich erinnere mich nicht daran, ob ich mich in diesem Traum als 18jährige sehe oder so alt bin wie heute. Ich meine aber, ich fühle mich wie heute, also 28.
Es geht darum, dass von den Abiturienten ein Film gedreht werden soll, ein Projekt, sowas in der Richtung.

Dazu sollten zu einem bestimmten Termin (am .....? um 14 Uhr) in einem bestimmten Raum vorab ausgewählte Filme angeschaut werden. Einer von denen würde es dann sein, den die Abiturienten als Vorbild nehmen und nachstellen würden. Mit Vergabe von haupt- und Nebenrollen, Maske, Kulisse etc. Wie eben ein Filmteam arbeitet.

Ich gehe mir meiner damaligen Schulfreundin (sie ist 18, wie damals) zusammen über den Schulhof in Richtung des Raumes. Worüber wir uns auf dem Weg unterhalten, weiß ich nicht mehr. Aber sie Unterhaltung ist angenehm und ruhig, wir verstehen uns halt gut.
Angekommen im Raum, herrscht zunächst ein wenig anfängliche Verwirrung, wie so oft in meinen Schultagen, an denen das eine oder andere Projekt laufen sollte.
Es sind Lehrer dort und auch andere Erwachsene. Aber merkwürdigerweise sind meine Schulfreundin D. und ich die einzigen Schüler(innen).
Der eine Lehrer hantiert am Videorecorder und es wird darüber geredet, welcher Film es denn sein soll, der als Favorit als erster angeschaut wird.
Schließlich ist die Entscheidung gefällt und es soll losgehen.

Es kommen Leute zu spät, ein Pärchen (Mann und Frau) und zwei Lehrerinnen (von denen tatsächlich zu meiner Schulzeit gemunkelt wurde, sie hätten eine homosexuelle Beziehung). Ich ärgere mich darüber, denn die Pünktlichkeit wurde hervorgehoben, der Termin und das Ganze Projekt scheinen äußerst wichtig zu sein.

Alle finden einen Platz, sitzen in einem Halbkreis. um das TV sehen zu können. D. und ich sitzen eng nebeneinander auf einer Art Liege (wie die Liegen beim Arzt im Behaldlungszimmer), eine Decke über den Beinen und der Rückenteil ist zum bequemen Sitzen hochgeklappt.
Wir befinden uns aber nicht mehr wie die anderen im Halbkreis, sondern irgendwie haben wir uns IN den Halbkreis bewegt mitsamt Liege, als seien wir die, welche im Focus sind.
Es ist wichtig, dass keiner bei dem Film einschlafen soll, und schon merke ich, wie mir die Augen zufallen.... Danach sind wir so sehr in den Focus gerückt.
Ich sehe meinen ehemaligen Chemie- und Physiklehrer, der eine Zigarette raucht. Mich stört das, und außerdem herrscht in der Schule Rauchverbot. Ich möchte, dass er damit aufhört, doch er ignoriert mich oder hört mich einfach nicht. Meine Freundin D. sagt, ich muß es ihm lauter deutlicher (?) sagen. Und ich sage, das kann ich doch nicht, kann doch einen Lehrer nicht angehen. Aber dann werde ich doch lauter.

Neue Szene:
Ich bin in einem der Klassenräume, draußen auf dem Flur herrscht geschäftiges Hin und Her. Es ist Pause und die meisten Schlüler wechseln die Klassenräume (das war an meiner alten Schule tatsächlich so).
In diesem Raum, wo ich bin, wurde jemand ermordet. Es sind Blutspritzer, Schlieren und auch Handabdrücke an den Wänden.
Die Handabdrücke sehen aus wie der Gruß oder der komische Griff, den Mr. Spock aus der "Enterprise" immer machte.
Ich klebe irgendwelche Folien für die Spurensicherung auf, aber sie halten nicht richtig und rollen sich an den Rändern auf. Immer wieder streiche ich darüber, bis ich mit dem Ergebnis halbwegs zufrieden bin.
Es steckt jemand den Kopf zur Türe herein (ist mir im Traum bekannt und vertraut, aber ich weiß nicht mehr, wer es war) und fragt mich "na, wie kommst du voran?"
ich seufze und antworte estwa und wir betrachten die Spuren gemeinsam, werden aber nicht schlau daraus.
Dann sage ich, "naja, die Spezialisten werden schon wissen, wie das ausgewertet wird"

Neue Szene:
Es wird bekanntgegeben, wann und in welcher Reihenfolge die Schüler zur Jury/zum Kommittee müssen, um zu erfahren, ob sie eine Rolle in dem Film erhalten oder was für Aufgaben sie tun sollen.
Pünktliches Erscheinen ist wichtig!

Sprung:
Ich gehe mit dem Direktor durch die Schule. Es ist gerade Pause und er erklärt mir, wie wichtig es sei, dass alle Schüler in der Schule ein Mittagessen bekommen, und dass das hier an der Schule ein Ziel sei.
Es sitzen überall in den Fluren und auch in den Treppenhäusern Schüler (alle noch kleiner/Jünger, höchstens 10-12 jahre alt) mit Tabletts und essen ihr Mittagessen. Die Stimmung ist ruhig und friedlich.
Mitten im Gespräch fällt mir ein, dass ich schon längst hätte oben vor dem Raum sein müsste, in dem Die Jury bekanntgibt, wer wie eingeteilt wird. Ich versuche, schnell, durch die Kinder hindurch zu gehen, ohne gegen sie oder auf die Tabletts zu treten. Ich muß vom Erdgeschoß hoch in die 3. Etage.

ich schlängele mich zwischen den Kindern hindurch und denke, ach was aoll´s, ich kriege sowieso keine wichtige Aufgabe, die hauptrolle schon gar nicht. Während des Treppen - Hochschlängelns fällt mir auf, dass das Essen besser zu werden scheint, je höher ich komme. Und ich frage mich bei mir selber, warum die Kinder im 1. und 2. Stock hochwertigeres Essen kriegen als die unten, und frage mich auch, ob denn nicht alle Schüler gleich behandelt werden sollten und gleich Gutes kriegen sollten.

Ich bin endlich ganz oben angekommen und bin nun doch aufgeregt, was ich für eine Aufgabe kriege.
Mir begegnet eine Mitschülerin, aufgeregt und mit roten Wangen, die mir sagt, die Hauptrolle sei noch nicht vergeben. Sie zwinkert mir zu und sagt, "vielleicht bekommst du sie ja" und eilt weiter.
Ich bin nun aufgeregt, ob ich überhaupt noch hinein darf, denn ich bin zu spät und diese aufgeregte Schülerin war schon nach mir auf der Liste...

Ich klopfe, gehe hinein und setze mich vor die Prüfer/die Jury/das Kommittee hin. Und dann höre ich das Unglaubliche: Ich soll die Hauptrolle spielen. Ich denke bei mir, das kann ich nicht, der Text, so aussehen wie die Schauspieler im Film und all das.
Aber dann denke ich an einen Satz von meiner Mutter "stell dein Licht nicht so unter den Scheffel" und sage laut, "ein Drehbuch läßt sich lernen, das mit dem Text wird klappen, und außerdem bin ich ja nicht alleine, es sind ja genug Leute da, die mir helfen und mich unterstützen. Ich freue mich auf diese Aufgabe. Die Prüfer auch, besonders die Lehrerin. Die ganze Jury besteht aus Lehrern.
"Aber", sagen sie. "da ist noch eine Sache".
Die Hauptrolle ist an die Bedingung geknüpft, dass ich freiwillig in die Landesklinik gehe (bei uns in der Region eine Klinik, in der von ambulanter Therapie bis hin zur Sichereitsverwahrung viele Patienten betreut werden, auch der berüchtigte Bernd Büch ist damals aus jener Landesklinik bei einem Arztbesuch entwischt...).
Ich sage, dass ich das auf keinen Fall tun werde und frage nach dem Grund. Die Jury - Lehrer werden nervös und räuspern sich und schließlich bricht einer das Schweigen und sagt mir, es gäbe Grund zu der Annahme, dass ich den/die Morde begangen haben soll.

Ich kann das nicht glauben und sage, dass ich das nicht war, dass ich mich an nichts erinnere und dass ich so was nicht tun könnte.

Mir wird widersprochen, mein Motiv sei klar (aber ich weiß nicht mehr, was man mir als Motiv vorwirft) und ich hätte diese tat(en) begangen.

Dann sitzt da plötzlich noch ein Mann im Raum, rechts von mir. Ein Psychologe, der mir nahelegt, es sein wirklich besser, dass ich freiwillig in die Klinik ginge. Denn die Indizien seinen praktisch unanfechtbar und man würde mich so oder so fangen/holen/kriegen. Er redet sanft, aber auch sachlich auf mich ein, dass es besser sei, ich würde kooperieren.

Ich fühle mich schrecklich und flüchte aus dem Raum, aus der Situation. Ich muß mit dem Direktor sprechen! Er wird mir helfen, den Polizisten und allen sagen, dass ich nichts getan habe. Ich eile durch den Flur, von Tür zu Tür. Neben mir eine Stimme (männlich), die mir sagt, ich solle das lassen, hätte nun Wichtigeres zu tun. Ich solle mich lieber um einen Anwalt bemühen statt den Direktor zu suchen. Er würde mir sowieso nicht helfen.

Ich glaube das nicht, eile ins Sekretariat. Hier sind alle Frauen verhüllt wie muslimische Frauen, Tragen Mäntel und Kopftücher. Sie sind beschäftigt, beachten oder bemerken mich garnicht. Eine schaut mich mit verkniffenem Mund an. Ich frage nach dem Direktor, sie sagt, er sei nicht da. Ich sage, dass ich aber eben noch mit ihm gesprochen hätte. Sie schaut weiter verkniffen und sagt, er sei nicht da.

Die Stimme die mir zum Anwalt geraten hatte, sagt mir, "da hinten ist er doch". Ich drehe mich um, und da steht er, Gottseidank. ich gehe zu ihm hin, doch er wendet sich ab, hört mich nicht an und weist mich ab.
Ich gehe/laufe auf den Hof, mich begleitet eine andere Stimme: "Das GSG 9 ist schon informiert, man wird dich holen. Die sind im Moment noch für einen Politikergipfel abgezogen, aber sie kommen. Ob sie Dich in 10 Minuten oder ein paar Tagen holen, das ist noch nicht bekannt, aber sie werden dich holen".
Ich habe Angst, dass ich in diese Klinik komme, dass man mir Medikamente gibt, mich süchtig macht, ruhigstellt oder Experimente mit mir macht. Ich habe Angst, dass ich da nicht mehr rauskomme und dass ich dort nichts mehr selber entscheiden kann, was mit mir passiert.

Ich will meinen Vater anrufen, krame mein Handy aus der Tasche. Er soll wissen, was los ist, damit er für mich zur Polizei oder vor Gericht gehen kann und ich nicht auf einmal einfach so verschwinde oder so. Es klingelt, mein Vater hebt ab. ich sage: "Ich bin´s. Es ist was schlimmes passiert..." Bis zu "es ist was...." komme ich, danach ist das Gespräch weg, die Leitung tot.

Ich bin traurig, verzweifelt, weiß nicht was ich tun soll, fühle mich hilflos und ratlos.

Dann wache ich auf. Bin sehr durcheinander, sehr erschreckt. Ich habe bis heute keinen rechten Ansatz hierzu.



In der folgenden Nacht träume ich, dass ich meine Gardinen wasche. Jemand, den ich kenne (aber ich weiß nicht mehr wer) hilft mir dabei, sie wieder aufzuhängen.
Meine Gardinen sind (wie "in echt") mit Stecknadeln auf der Stange fixiert, das Ganze aufzuhängen dauert und ist eine fiese Arbeit.
Ich freue mich, dass sie so sauber geworden sind. Aber als sie aufgehängt sind, hängen sie irgendwie falsch, zu dicht aufeinander und total durcheinander.
ich überlege, was genau verkehrt daran ist und es will mir nicht einfallen. Dann fällt mir endlich auf, dass am Fenster im 3. Zimmer (mein Büro, Bügelzimmer/Kramzimmer, sollte vor dem Tod meines Partners mal das Kinderzimmer werden...) keine Gardinen hängen und diese stattdessen mit ans Wohnzimmerfenster gemacht wurden. Daher das Durcheinander.
Ich ärgere mich, dass ich jetzt alles nochmal machen muß und denke bei mir "hätt ich es doch lieber selbst gemacht...".

Traum vorbei.



Dann in der folgenden Nacht Folgendes:
Ich bin so alt wie jetzt, mein Jugendzimmer steht aber noch im Elternhaus, es ist auch gefüllt mit meinem Kram, ich wohne anscheinend noch darin. Aber mein Vater ist schon neu verheiratet wie heute (als ich auszog, hatte er noch seine vorherige Partnerin, nicht die jetzige Ehefrau...).
Es ist Samstag und ich helfe ihm im Garten. Aber ich bin alleine im Garten, meine(leibliche) Mutter ist zu Besuch (was im wirklichen Leben nie passieren wird) und sie schauen sich interessiert etwas im Internet an. Er erklärt ihr, und sie hört interessiert zu, es geht irgendwie um mich. Währenddessen kramt die jetzige Partnerin in der Küche herum, sie scheinen sich nicht zu streiten oder sowas.
Ich gehe weitermachen- Irgendwann ärgere ich mich, dass ich das alles alleine mache, gehe hinein.

Ich gerate mit dem Papa in Streit. Ich weiß nicht mehr genau, worum es geht, aber ich weiß, dass ich ihn und dann auch die jetzige Frau zuerst laut zurechtweise, dann anschreie, schließlich unter Tränen. Immer mit dem selben Satz: "Das ist MEIN Leben und ich bestimme SELBER, was ich tu und was mit mir passiert.
Ich bin fast heiser geschrien und habe das Gefühl, dass ich nicht Gehör finde, dass ich im Gegenteil noch belächelt werde.

Ich beschließe, dass ich ausziehe und sage dem Vater, dass ich sofort in die Zeitung schauen und so schnell wie möglich ausziehen werde. Ich werde schnell eine Wohnung finden. Er belächelt das.
Ich gehe in mein Zimmer, fange an, alles auszuräumen und weiß nicht, was ich zuerst einpacken soll und überhaupt, wohin ich gehen soll. Im Nachhinein betrachtet fällt mir ein, dass ich anscheinend in diesem Traum nicht zu unterscheiden vermag, was wichtig ist einzupacken und was nicht.
Währenddessen fällt mir ein, dass ich doch schon meine Wohnung habe, und ich gehe zum Vater hin und sage, dass ich gehe, dass ich mein Zuhause habe.




Zu dem Ganzen ist zu sagen, dass derzeit das Thema Selbstbestimmung und Abgrenzung mein Grübeln bestimmen. Näher möchte ich auf die private Situation hier nicht eingehen, dazu ist mir das Forum doch zu öffentlich.


Hat bittebitte jemand Ansätze, besonders zum ersten Traum? Dieser hat mich nämlich sehr erschreckt, vor allem die grausam deutlichen Blutspuren und der ganze Kram. ich werde einfach nicht schlau daraus.

Sorry, dass es mal wieder ein solch langer Beitrag geworden ist. Aber ich bin bemüht, alles möglichst genau wieder zu geben, weil ich nicht weiß, welche Details besonders wichtig für eine mögliche Deutung sind...

Vielen Dank und liebe Grüße an alle!

nessidolphins





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