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re: Gut oder Böse? Oder Gut und Böse zugleich?
Fuchur * schrieb am 8. August 2007 um 13:03 Uhr (612x gelesen):

Hallo Nora,

Ich bin selbst erst neu hier im Forum unterwegs, will dir aber gerne mal meine Ideen dazu schreiben:


>>Ich war so richtig böse und mächtig, aber auch gut und mächtig. Ich konnte ebenfalls böses wie gutes tun. Ich bekam die Anweisung zu vertrauen und mich selbst zu akzeptieren.
> Ist man beides zusammen, gut und Böse, oder nur eines von beiden??
> Des öfteren, kann ich sehr böse werden (meist zu Recht) und kann so einiges, ich nenne es mal in andere manifestieren, doch tut es mir nach ein paar Stunden wieder leid.
> Meine Annahme tendiert eher dahin, dass alles gut UND böse ist, obwohl es ja in vielen Bereichen anders gelehrt wird.

Ich sehe es so: Für das Leben selbst gibt es kein gut oder böse. Durch diese Begriffe wird eine Trennung erzeugt von etwas, das untrennbar zusammengehört.
Die Definition von gut oder böse wurde nur von Menschen anhand deren Wertvorstellungen erschaffen und hat sich auch über die Jahrhunderte ständig weiterentwickelt und verändert. Solche moralischen Überlegungen sind für ein gegenseitiges Zusammenleben innerhalb der Gesellschaft für das Ego natürlich wichtig, doch niemals als absolut zu betrachten.
Wirf mal einen Blick hinaus in die Natur. Sind die Tiere böse oder gut? Sie folgen ihrem Rhytmus des Lebens. Uns mag natürlich vieles grausam oder sonderbar erscheinen aber haben wir das Recht die Natur selbst zu kategorisieren? Alles ist hier eng miteinander auf eine wunderbare Art und Weise verbunden.

Wie willst du "gut" definieren wenn es kein "böse" gibt. Der Verstand braucht diesen Gegensatz für sein Schubladendenken. Wenn du so willst ist auch böse nur ein Zustand niedriger Dichte von gut.

Im Sein selbst verschmelzen diese Begriffe wieder. Alles gut ist auch böse und umgekehrt. Wenn du die (be)wertenden Maßstäbe des verstandidentifizierten Egos verlässt wirst du es verstehen.

Du schreibst, dass du mit Recht manchmal böse wirst (mir gefällt das Wort nicht... ich schreib lieber ärgerlich). D.H. dein internes Bewertungssystem gibt dir grünes Licht für diese Emotion, kurz darauf tut es dir leid, d.h. der Verstand akzeptiert nicht die Gegenwärtigkeit sondern befasst sich nochmal mit der eben abgelaufenen Vergangenheit und erdenkt andere Ausgänge der Situation die er gegeneinander vergleicht. Aus diesen Überlegungen entsteht dann wieder ein inneres Grübeln und ein Schuldgefühl, wobei das Gefühl nur die Reaktion des Verstandes auf den Körper ist.

Versuche am besten nicht zu viel (logisch) darüber nachzugrübeln. Der Verstand kann aus seiner Beschränktheit heraus hier gar nicht anders als eine Trennung zu erschaffen, wo gar keine ist.

Es gibt kein Yin ohne Yang.

Hoffe mal ich konnte dir weiterhelfen...

>
> Meine Frage, sind diese Träume miteinander vereinbar?
> Weiss noch je,mand etwas genaueres über Elohim???

Sorry da kann ich dir jetzt nicht weiterhelfen...

Viele liebe Grüße,
Fuchur

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