Auf dem Podest und auf dem Boden!
Felicitas * schrieb am
22. Juli 2007 um 16:45 Uhr (670x gelesen):
Er steht auf einem langen breiten Holzpodest in mitten von einigen Leuten die um das Podest herumlaufen, vorbeigehen und einige bleiben halt auch mal stehen. Er steht oben und er ist extrem männlich gebaut. Er sieht muskulöser aus. Es ist nicht ganz deutlich, ob er einen Hang zum männlichen Geschlecht hat. Er selber ist geschminkt. Besonders der Mund, der ist rot und seine Wimpern, die sind schwarz angetuscht und er hat Rusch auf auf den Wangen. Eine eigenartige Mischung und die weibliche Seite in ihm ist genauso Stark wie die männliche in Ihrer Ausstrahlung(Aber er ist rein geschlechtlich ein Mann :-)). Er hat wie immer kurzes braunes Haar. Ich sehe ihn mir an und er wirkt recht distanziert in Bezug zu mir und hält nach Männern ausschau, einerseits üben sie eine Faszination auf ihn aus und andererseits sucht er halt bei ihnen. Mit einen der Männern unterhält er sich und bemerke da eine homoerotische Beziehung zwischen beiden Männern. Er trägt, wenn ich mich nicht irre, ein rotes Tuch als Stirnband (Es kann sein, dass es so war im Traum, ich weiß es nicht mehr). Innerlich gebe ich zu, dass ich ihn sehr anziehend finde in seiner Erscheinung und dass seine Augen noch extremer leuchten und groß und dunkel sind, als sie es ohnehin schon sind. Er findet Beachtung zu diesem Mann. Ich sehe in seine Augen und spüre, als ob ich es sehen könnte, wie sein Brustkorb in Bewegung ist, als ob ich gerade von ihm etwas spüren würde: Pure Weiblichkeit und Männlichkeit - Symbiose? - zugleich in der Art, seine Liebe, seine Sexualität und sein Gefühlsleben in einem auszustrahlen. Er wirkt traurig, schutzlos aber dennoch leidenschaftlich, mutig, lebensbejahend, kämpferisch und liebenswert mit dem Wissen: Alles kann passieren, aber wenn ich jetzt nicht wage, dann ist nie etwas passiert. Es geht um ihn und um seine Gefühle, die er oft nicht ernst nimmt.
Filmriss
Jetzt sehe ich ihn so, wie er immer aussieht, diesmal auf dem Boden. Er möchte mit einem Mann sprechen, kurz sieht dieser ihn an und dann wendet dieser Mann sich schnell wieder von ihm ab, weil dieser von anderen Männern angesprochen wird. Dann beendet er das Gespräch abrupt. Er hat das Gefühl, einfach nicht genug Beachtung zu bekommen. Er fühlt sich irgendwie nicht wertvoll genug, um diese zu erhalten. Er wirkt so, als ob er nicht glauben kann, dass er so, wie er wirklich ist, trotzdem liebenswert ist.
Der Traum ist zu Ende und ich wache auf und sofort kommt mir der Gedanke:
Mir wird etwas komisch: Mit ihm ist genau das gleiche los, was auch bei mir los ist. Es geht um die Achtung der Gefühle und wer hat mehr Macht, der Verstand oder das Gefühl, was ist wichtiger und wozu ist der Verstand eigentlich da?
So langsam weiß ich, warum wir uns begegnet sind und warum ich von ihm träumte, bevor wir uns kennen gelernt hatten.
Spiegelbild sage ich nur dazu!
Ich möchte bei mir, dass die Marylin Monroe (wie im vorangegangenen Traum) endlich rausplatzt.
Ich weiß, dass er es auch schaffen kann!!!
Ich befinde mich auch in der Akzeptanz, dass zwischen uns einfach alles Still geworden ist (sonst drehe ich mich Kreis herum bei ihm), aber das heißt noch lange nicht, dass ich ihn hasse. Im Gegenteil, er ist mir sehr wichtig! Und er ist nicht schlechter als ich! Und das bleibt auch so! Mir ist bewusst, dass unsere Wege unterschiedlich sind, aber egal was hier auch im Forum jemand nun sagt - gefühlsmäßig ist er ein Teil von mir. Es ist so, ich fühle ihn in meinen Träumen. Er hätte auch eine Frau sein können, das ist völlig egal. Wenn ich es selber nicht erfahren hätte, dann hätte ich die anderen ausgelacht, die davon gesprochen hätten.
Felicitas

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Diskussionsverlauf:
- Auf dem Podest und auf dem Boden! ~ Felicitas * 22.07.2007 16:45 (0)