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Die Kunst des Handlesens (*)
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Tibetische Weisheit
Sterne und Lichter
Dín * schrieb am
16. Mai 2007 um 14:01 Uhr (572x gelesen):
Hey, bin heut das erste Mal und zufällig hier gelandet, weil ich nach einer Site gesucht hab, um eine Antwort auf den Traum von heute Nacht zu finden...
Am Anfang irrte ich nur in bunten Bildern und digitalen Welten umher, dann nahm alles langsam Gestalt an und schließlich befand ich mich in einer großen runden kuppelförmigen Halle. Die Kuppel war aus Glas und schien frei im Weltraum zu schweben, es waren so viele Sterne da oben... die Halle war laut und voller Menschen, ein paar Einkaufspassagen befanden sich am Rand der Kuppel (in einem Ring angeordnet). Da waren zwei große Stahlbögen, die trichterförmig vom Rand zur Mitte des Raumes führten. In diesem "Trichter" befand sich ein grelles weißes Licht (die einzige Lichtquelle überhaupt, abgesehen von den kleinen Lampen der Läden). Vor einer der Ring-Passagen standen ein Mann und eine Frau die sich durch ihre enganliegenden silbernen Latexanzüge hervorhebten (die anderen Menschen sahen nur wie verschwommene Schatten aus). Der Mann balancierte auf einer Hand mit den Füßen nach oben, die Frau stand mit einem Fuß auf dem Fuß des Mannes, den anderen Fuß streckte sie steil nach oben (ich sah nur kurz durch ihre Augen - war ansonsten nur geisterhafter Beobachter). Eine Stimme erzählte mir sowas wie "Sie verarbeiten alle Emotionen sofort...". Ich verstand erst was er meinte, als etwas passierte, von dem ich wusste, dass es nur sehr selten vorkam: die Frau sah wie sich ein junges Pärchen inmitten der hektischen Menschen küsste. Daraufhin schoss aus ihrem nach oben gestrecken Fuß ein grüner Lichtstrahl, der an der Decke der Glaskuppel verpuffte. Der Mann verlor das Gleichgewicht und beide fielen zu Boden. Dann kam ein kleiner Trupp mit Uniform und Helmen. Sie fingen den Mann mit einem Wurfnetz ein und schafften ihn weg, die Frau lag am Boden und schaute traurig, es kam mir so vor, als hätte sie zum ersten und zum letzten Mal in ihrem Leben eine Emotion gefühl: Liebe.
Der Dalai Lama (!) war ganz in der Nähe und hatte alles mit angesehen. Er beschloss ein Kind zu suchen (es war ein Junge von ca. 9 Jahren, er hatte asiatisches Aussehen und lange schwarze Haare). Er kroch mit dem Jungen durch einen engen warmen Schacht (Lüftungsschacht oder so), als sie plötzlich jemand aufhielt. Sie waren schon fast am Ausgang, als dort ein Mann auftauchte, der sofort panisch rief "Was soll das werden?! Ist das ein Spiel?" Dann sah er, dass der Dalai Lama eine golden leuchtende Kugel bei sich hatte und wollte sie sofort haben. Der Lama reichte sie ihm zögerlich mit den Worten "Sei vorsichtig! Es ist der größte Schatz aller Wesen!"
Die Kugel war etwas weich und warm, in ihr waren viele kleinere Murmeln und in jeder der kleinen Kugeln war Bewegung. Ich sah zum Beispiel in einer Murmel einen Tropfen schweben, aus dunkler Flüssigkeit. Etwas davon tropfte nach unten auf den Rand der Murmel, es gab ein kurzes Leuchten, dann eine kleine Explosion - mir ging nur ein Wort durch den Kopf: Urknall. Dann sprühte der Tropfen goldene Funken, die sich von der Mitte aus drehten und expandierten. In einer anderen Murmel zogen sich die Funken gerade wieder zusammen zu einer dunklen Flüssigkeit. Und andere Murmeln beinhalteten nur eine sich drehende Menge von Funken. Die Augen des Mannes fingen an golden zu leuchten, schweigend gab er dem Dalai Lama die Kugel zurück und lies ihn gehen.

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Diskussionsverlauf:
- Sterne und Lichter ~ Dín * 16.05.2007 14:01 (3)