Re: Stimmen hin und Stimmen her
Dirk schrieb am 3. Februar 2004 um 8:10 Uhr (520x gelesen):
Hi Cindy
Als Erstes: Ich hab solche Erlebnisse noch nie gehabt, rede also wie ein Blinder über Farben. *g* Vielleicht hilft es dir aber dennoch:
Dann:
Lass dir wirklich nichts einreden von Klapse oder so. Ich würde dir raten, als erstes mal deine Angst unter die Lupe zu nehmen. Wahrscheinlich ist es die Angst, unnormal zu sein, die du hast. Eine andere Variante wäre, daß du das Gefühl hast, "zu verschwinden", wenn du dich weiter darauf einläßt. Ich an deiner Stelle würde diese Angst erstmal dann, wenn du wach bist, genauer betrachten, also deine Angst weder wegschieben und als Unsinn abtun, noch zu sagen, daß du mit der Angst Recht hast und Alles, was du erlebst, ablehnen solltest.
Dann:
Untersuche die äußeren und inneren Umstände. Hat sich zu dem Zeitpunkt, wo das anfing, etwas in deinem Umfeld oder in dir selbst verändert, was dazu führen kann, daß das passiert? Denke dabei nicht nur "wissenschaftlich" linear, sondern bemühe dich, analog zu denken, Querverbindungen herzustellen. Und untersuche evtl. auch, ob das in deiner Familie schon Anderen passiert ist. Meist wird so lange verdrängt, bis es "nicht mehr da ist". Krame da mal ein bischen nach.
Dann:
Erforsche den Zustand, wenn du drinnen bist. Wische das Zeug (z.B. dieses Mandala, nicht einfach weg, sondern betrachte es mal genau und von allen Seiten. Wenn die Stimmen dir sagen, "daß sie dich kriegen", dann hake nach, WIESO sie dich denn überhaupt kriegen wollen, und sage ihnen, daß sie dich nicht haben können. Fordere sie auf, den Grund zu nennen, warum sie dir Angst machen wollen.
Mehr fällt mir dazu nicht ein. Vielleicht kannst du damit was anfangen.
Gruß Dirk

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