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Re: OBE, Nahtod und DMT
Besucher schrieb am 30. August 2003 um 11:01 Uhr (733x gelesen):

Vielen Dank für Deinen intelligenten Beitrag zu einem hochinteressantem Thema !
Ich habe Strassman etc. gelesen, leider fehlt mir gerade die Zeit, ausführlicher zu antworten und versuche voerst, auf Deine Fragen einzugehen - vielleicht können wir das Thema in Zukunft auch öfter anschneiden.

> ist irgendjemand eine studie oder sonstwas bekannt, wo der DMT gehalt im blut und gehirn während einer OBE gemessen wurde?

Gibt es bis dato nicht !
OBE-STudien sind ohnehin rar.

>ich kann leider keine quelle nennen, doch ich habe letzte >woche auf einem vortrag gehört, daß eine bei einer >operation aufgetretene Nahtoderfahrung mit einem 20fach >erhöhten DMT spiegel einherging.

Wo war dieser Vortrag ? Bin sehr interessiert ! Das wäre die erste Beleg für Strassmans Hypothese in diesem Zusammenhang.

> das interessante hierbei ist, das seine probanden >ausserkörperliche erfahrungen haben und sich die wirkung >der droge und die erlebnisse stark überschneiden.

Allerdings hatten seine Probanden auch jede Menge unangenehmer Erfahrungen, was an dem klinischen "setting" gelegen haben mag, so dass ich DMT keine spezifische Funktion im Zusammenhang mit OBEs/NDEs zuschreiben würde.
Die Substanz scheint eher die "physiologische" BAsis zu liefern, die Frequenz zu erhöhen -> Schwingungszustand. Erst die entsprechende Kognition wie "ich sterbe jetzt" führt dann zur NDE !

In meinen Versuchen mit exogenem DMT hatte ich bisher nie die "Steh-neben-dem-Bett"-OBE. Es waren immer gewaltige Erfahrungen in völlig anderen "Bewusstseinsräumen", völlig fremdartige Welten.
Interessant ist auch, dass der Psychiater Karl Jansen, der selbst schon eine "natürliche" NDE und in der Folge mehrere NDEs mit Hilfe von KEtamine hatte, unter DMT-Applikation ebenso eine völlig fremdartige Erfahrung machte, eben keine NDE ! Auch Strassman räumt am Ende seines Buches ja ein, dass DMT nicht die spezifische endogene NDE-Substanz ist, wohl aber irgendeine Rolle im Zusammenhang mit NDEs zu spielen scheint.
Nach Jansen dürften die NMDA-Synapsen eine wesentliche Bedeutung für NDEs haben, denen auch der Bremer Neurobiologe Flohr eine Schlüsselfunktion für "Bewusstsein" in seiner genialen "Theorie der Anästhesie" einräumt. Wenn man dann noch Penrose/Hameroffs Theorie über die microtubuli-Funktion hinzunimmt, ergibt sich ein äußerst komplexes Bild üder die physikalischen u. physiologischen Grundlagen der NDE/OBE. Wahrscheinlich sind auch mehrere endogene "Psychedelika" beteiligt in einem komplexen Wirkungsgefüge, dass schlussendlich das Gehirn als ein Quanten-Modem erschienen läßt.
Strassman ursprüngliches Forschungsinteresse, der DMT einen zentralen Stellenwert im Zusammenhang mit DMT einräumte, muss daher als reduktionistisch betrachtet werden. Nichtsdestotrotz schulden wir ihm eine Menge !

> interessant ist auch, das bei einsetzen der wirkung von >gerauchtem oder injiziertem DMT als erstes eine starke >vibration einsetzt, die einen aus dem körper >herauskatapultiert.

Kann ich aus eigenen Versuchen mit exogenem DMT bestätigen bis auf den Umstand, dass dem völlig automatisch eintretendem Schwingungszustand die Ablösung keinesweges ebenso automatisch folgt. Sie verlangt bewusste Anstrengung im Sinne der üblichen Ausstiegs-/Projektionstechniken (die dann wesentlich leichter und erfolgreicher einzusetzen sind).

> begibt man sich evtl durch die tiefenentspannung in eine verfassung die ausschüttung von DMT begünstigt?

Vielleicht begünstigt die REM-PHase DMT-Ausschüttung. Träume haben ja etwas Psychedelisches.

> ist es möglicherweise mithilfe des endogenen DMT das wir > auf ausserkörperliche reisen gehen können?

es ist naheliegend, dass das Eintreten des Schwingungszustandes und die darauffolgende Ablösung immer (!) mit einer - eher geringen - Ausschüttung von endogenem DMT korreliert.









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