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Die 8 Stufen des RAJA - YOGA
@rlx
Kali schrieb am 8. Juli 2003 um 8:58 Uhr (845x gelesen):
Huhu rlx,
## meine Antwort hat etwas gedauert, hab eine Sommergrippe hinter mir, deshalb hab ich das Posting nun hochgezogen. Wir sollten hier auch nicht zu viel über Yoga schreiben, weil das nicht ins OBE Forum gehört, sondern eher ins Hauptforum. Ich hab es überhaupt nur deshalb hier hereingestellt, weil mein Yogaweg fast komplett über eine astrale Führung ging.
> >Jeder verändert sich im Laufe dieses Weges, aber nie kommt man am Ende an. Sobald man dem Trugschluss aufsitzt, dass man oben angekommen ist, erfolgt ein Stillstand oder sogar ein Rückschritt. Es gibt kein Ende, es gibt kein endgültiges "Oben".
> ---Ich wurde da durch dein Posting(gesamtes) zur einigen Überlegungen angeregt, warum es dieses "Oben" doch geben sollte. Die Schlußüberlegung ist ganz unten.
Ich denke, falls es ein "Oben" gibt und jemand jemals wirklich dort "oben" ankommen sollte und am Ende der Entwicklung sein, so würde derjenige nicht mehr weiter existieren wollen, denn es gibt ja kein Ziel, kein Sinn mehr weiter zu existieren. Das wäre dann der richtige Zeitpunkt die eigene Individualität aufzugeben und zurück zur "Quelle" zu gehen.
## Ich glaube hier liegt ein Missverständnis vor. Ich gehe schon davon aus, dass es Menschen gibt, die weiter spirituell entwickelt sind, als andere (wenn man das dann als „Oben“ bezeichnen will). Diese werden dann aber deshalb zur Quelle zurück gehen, weil sie in ihrer „Weiterentwicklung“ anderen auch weiter helfen können, als solche, die gerade erst anfangen ihren Weg zu finden.
> >Auf diesem Weg geht es darum die Liebe in sich zu entfachen, die Liebe zu uns selbst und die Liebe zu allem um uns herum, was nicht gleichbedeutend damit ist, dass man nur noch mit verklärtem Lächeln durch die Gegend läuft. Es bedeutet eins mit der Liebe und dem Kosmos zu werden und dieses an andere weiterzugeben. Es bedeutet, diesen Zustand in den Alltag zu tragen. Veränderungen fangen im Kleinen an. Desto mehr Menschen auf diesen ihren Weg kommen, desto mehr Menschen im Umfeld dieses einen, können davon profitieren und auch bewußt zur Quelle werden.
---Wenn ich nur aus meiner persönlicher Sicht so ein Ziel ansehe(Liebe zu entfachen) und diese Sicht auch nur darauf beschränke, so kann ich mich noch nicht mit so einem Ziel identifizieren. Ich könnte mir nicht vorstellen in einer Welt zu existieren, die nur aus Liebe, Licht und ewiger Glückseligkeit besteht (im direkten und im übertragenen Sinne). Denn genau das würde für mich einen Stillstand bedeuten(wie du oben schreibst), der wiederum für Rückschritt und Degeneration sorgen wird. Wo bleibt dann die Gegenkraft, die uns zum Handlen und zur Entwicklung anspornt?
## Ja natürlich wird es weiter die Polarität geben, nur weil ein paar Menschen es bis zur „Erleuchtung“ (was immer auch jeder einzelne darunter versteht) geschafft haben, wird nicht plötzlich die Polarität aufgehoben, das alleinige Aufgehen in der Formlosigkeit halte ich nicht für einen "Erleuchtungszustand". Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass irgendwann alle Menschen aus diesem Pool rauskommen und wir eine Friede, Freude, Eierkuchen Gesellschaft bekommen. Daran glaube ich momentan nicht. Es wäre nichts mehr da, an dem wir wachsen könnten, da hast du recht. Ich meinte es eher so: Wenn du glaubst „Oben“ angekommen zu sein, dann strengst du dich nicht mehr an, alles wäre ok was du machst, weil du ja „Oben“ bist und den grossen Durchblick hast. Da steckt aber schon wieder z.B. die Eitelkeit drinnen. Ich hoffe ich kann das jetzt hier verbal richtig rüberbringen. Ich meine damit, dass man sich auf keinem Punkt seines Weges ausruhen darf (höchstens mal ein eine kurze Verschnaufpause ), kein Zustand ist für ewig, ausser der Zustand unseres höheren Selbst. Als menschliche Verkörperung sind wir nie perfekt und werden es nie sein. Das gilt es zu integrieren und zu akzeptieren. Weißt du viele dieser Erkenntnisse bekomme ich ganzkörperlich, ich weiß nicht, wie ich das anders beschreiben soll, die Erkenntnis ist ganz klar da, sie in Worte zu fassen ist wieder ein anderes Ding, das fällt mir oft sehr schwer, weil das Erleben eben über die Beschränktheit der Worte weit hinausgeht.
Solange die Entwicklung andauern sollte, müssen wir meiner Meinung nach immer hungrig(im übertragenen Sinne) nach was auch immer sein und immer ein Ziel, eine Herausforderung for Augen haben. So, aus dieser Sicht gesehen, betrachte ich dieses Ziel nicht als Hauptziel.
## Na das widerspricht aber doch meinem Ziel nicht.
Wenn man aber dieses Ziel aus der Sicht des ewigen Kreislaufs ansieht, wie du es beschreibst, und es nie zu einem Zeitpunkt kommen sollte, wo so ein Zustand überall erreicht wird, daß alle nur noch Licht und Liebe senden, so kann ich ich so ein Ziel durchaus als erstrebenswert betrachten, aber nur als ein persönliches Ziel jedes Individuums, der noch auf dem Weg ist.
## Richtig, ich glaube in der Masse wird es nie erreicht werden, dann würde es die Gesellschaft als solche nicht mehr geben (wäre aber wohl auch möglich). Aber dadurch, dass jeder versuchen kann, seinen Beitrag dazuzugeben, kann es besser werden (ansonsten bricht das Chaos aus und wir würden uns selbst vernichten). Was wirklich entstehen würde, würde es irgendwann zu einer „globalen Erleuchtung“ kommen, wissen wir nicht, wäre aber interessant, es hätte sicherlich nichts mehr mit dem zu tun, was wir uns auch nur annähernd vorstellen können und langweilig wäre es sicherlich auch nicht. Ich glaub nur nicht daran, das würde dann vielleicht Monroes Zukunftsvision werden.
Dann aber sollte auf jeden Fall irgendwo ein "Oben" sein, denn wenn ich dieses Ziel erreicht habe, wäre es auch an der Zeit aus diesem Kreislauf auszusteigen.
## Na, da steckt der Fehlerteufel drinnen, denke ich. Wenn du dieses vermeindliche „Oben“ nämlich erreicht hast und dir denkst: „Jetzt steig ich aus, ich hab ja für mich schon alles erreicht.“ dann bist du schon wieder ein Stück unten hihi. Du gehst hier von einer vertikalen Entwicklungslinie aus, die müsste sich dann aber unendlich nach oben und unten weiterbewegen. Auch da würdest du nie „Oben“ ankommen. Das kann ja keine endliche Linie sein, nach meinem Verständnis. Wer weiß was nach deinem persönlichen „Oben“ kommt? Hi, ist ziemlich verwirrend das Ganze, manchmal hab ich ganz klare Momente, wo mir das völlig klar ist alles, dann wieder bin ich völlig durcheinander, wenn ich es formulieren will.
> >Sicherlich ist das eine Folge innerhalb eines Lebens, wenn wir auf dem Weg sind, aber unsere Aufgabe in jeder einzelnen Inkarnation geht weit darüber hinaus, wir sind hier um anderen auf den Weg zu helfen, das ist unsere Aufgabe, davon bin ich feste überzeugt. Wir können anderen aber nur auf ihren Weg helfen, wenn wir selbst auf dem Weg sind, wenn wir im Fluss sind, wenn wir der Fluss sind und wenn wir schließlich mit anderen zusammen das Meer bilden, den Ozean aus dem neues Leben entspringt.
---Sehr schön geschrieben, danke! Das hat mich auf meine Überlegungen mit dem "Oben" und mit dem Ziel (Liebe) an sich gebracht. Sollten wir also das endgültige Ziel erreichen und nur aus Liebe bestehen, sind wir raus aus diesem Fluss und auch aus diesem Kreislauf. Wir können keinem mehr helfen, also haben wir auch keine Aufgabe mehr. Außerdem stören wir das Gleichgewicht.
## Siehe oben. Es gibt meiner Meinung nach kein endgültiges Ziel, weil alles im Fluss ist, egal ob du es nun als Kreislauf oder als unendliche vertikale Linie betrachtest, es geht immer weiter. Du kommst nie aus diesem Kreislauf / Linie raus und das ist auch gut so, sonst würde es ja irgendwie überhaupt keine Hoffnung mehr geben, dass wir als Menschheit irgendwann mal in was Neues übergehen können, was dann wieder zu diesem Kreislauf gehört und unendlich weitergehen wird.
Na ja, das sind alles theoretische Überlegungen, die bringen einen im Grunde nicht viel weiter, nur auf das Gefühl kommt es an und auf die Liebe, das ist das einzig Wichtige, ganz egal wie das nun alles im Modell funktioniert.
Die Dunkelheit gehört zum Licht dazu und die Dunkelheit würde ohne das Licht nicht existieren. Liebe bedeutet nicht, dass man sich von den „dunklen“ Gegenpolen komplett absetzt, die gehören zur Liebe dazu. Natürlich ist es schöner im Licht als in der Dunkelheit, aber es wird nur dann komplett, wenn man beides integriert als Mensch und beides akzeptiert.
Das was ich hier schreibe ist mein momentaner Erkenntnisstand, der kann sich aber jederzeit wieder ändern, da ich ja auch im Fluss bin.
Liebe Grüsse
Kali
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Diskussionsverlauf:
- @rlx ~ Kali - 08.07.2003 08:58 (11)