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Asherah * schrieb am 21. Februar 2008 um 14:34 Uhr (1016x gelesen):

Du betonst, dass das INNERE wichtiger ist als das Außen. Um den Gedanken weiter zu spinnen: Um vor der eigenen Haustüre zu kehren, bedarf es bisweilen einer Hinwendung auf das eigene Innere, was bisweilen sehr an eine (gesunde, sinnvolle) Egozentrik grenzen kann. Ob es eine gesunde oder sinnvolle Egozentrik ist, kann niemand von außen beurteilen. Außenstehenden wird es bisweilen eher negativ vorkommen. +

Meiner Meinung nach ist auch die pure Logik nicht zu verachten, dass wenn man seine Energien auf etwas konzentriert (z.B. die eigene Problematik), man zwangsweise weniger Aufmerksamkeit für etwas Anderes hat. Absolut wertfrei.

Tatsächlich scheint es jenes Phänomen zu geben, dass gerade diejenigen, die mit etwas selbst noch ein Problem haben, am ehsten Ratschläge für andere parat haben, die sie selbst aber noch nicht wirklich umsetzen können. Dies scheint auf den ersten Blick vielleicht etwas doppelmoralisch. Auf den zweiten Blick jedoch scheint es mir nur natürlich zu sein, sprich, dass es am Lern- und Reifungsprozeß per se liegt.

Siehe oben was ich über Aufmerksamkeit schrieb. Wenn meine Aufmerksamkeit auf meinen eigenen Problemen liegt, und dies als notwendiger Schritt der Entwicklung ohne den es nicht funktionieren würde, bin ich weniger objektiv und offen für die Probleme andere. Ohne dass dies eine Abwertung des Gegenübers ist. Tritt man jedoch in Kontakt mit jemanden mit ähnlicher Problematik, so ist man direkt mitten im "eigenen Thema", zu dem man schon Vorarbeitet leistete und hat das, was man schon lernte, sehr viel schneller parat als andere.

Wie hier bereits genannt wurde, bedarf es für eine Erfahrung/Erkenntnis auch Zeit. Auch dies ist also nichts verwerfliches, wenn jemand vom Verstand her bereits sehr viel mehr über ein Problem weiß, als er/sie/es bereits wirklich umsetzen kann.

Es gibt zwei Sorten von Erkenntnissen:
Die einen sind spontan, entspringend direkt der "Seele" (oder wie immer man diese Ebene nennen möchte). Sie diffundieren langsam nach außen. Das heiß, die Erkenntnis ist zwar schon da, und wird sich ohne weiteren Aufwand tag für tag mehr manifestieren. Allerdings ist sie noch nicht mit dem Verstand zu erfassen und folglich selten kommunzierbar. Weil man es eben keinem anderen mitteilen kann.
Der zweite Erkenntnisweg ist das genaue Gegenteil. Es beginnt im Bewußtsein. Rational. Diffundiert in die emotionale Ebene, danach noch tiefer in die "Seelenebene" etc.
Wer kennt es nicht, dass man glaubt, eine Erkenntnis zu haben, nur um dann immer wieder festzustellen, dass sie noch mehr vertieft werden kann und noch mehr und noch mehr. Sie widerspricht sich dabei nie. Sie diffundiert eben immer mehr in die Tiefe, und wenn man glaubt schon den Boden erreicht zu haben, so offenbar sich die menschliche Kreatur und das Universum dahinter als (geliebtes) bodenloses Fass. Es geht immer noch eine Stufe tiefer.

Ergo, um es kurz zu machen: Es ist schlichtweg natürlich, dass man meist entweder mehr "intuitiv/seelisch" spürt als man ausdrücken kann oder dass mehr ausdrücken kann/ mehr rational weiß, als man umsetzen kann.

Ist man mit einer speziellen Problematik wirklich und wahrhaftig schon durch, erregt sie kaum noch Interesse. Man hat das Thema losgelassen, und die Ratschläge liegen auch nicht mehr so schnell auf der Hand. Wenn doch, dann meist in ziemlicher allgemeiner Kurzversion, die zwar als solche nicht falsch sind, aber einem Fragenden meist als Floskeln erscheinen. Die er (noch) nicht verwerten kann.

A.


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Beitrag zuletzt bearbeitet: Asherah am 21.2.2008 15:38

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