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re: Sigillen
narnja * schrieb am
8. Oktober 2006 um 16:38 Uhr (568x gelesen):
> Hallo,
>
> bräuchte mal bitte eine Rat wie man den Wunsch oder die Wünsche richtig benennt, damit nichts schief gehen kann oder es einen negativ erwischt....
>
> Würde mich sehr über Antworten freuen. :)
Hallo, hier was das ich im www gefunden habe
Gruss Narnja
Die klassische Sigille
Formulieren – Kürzen – Verbinden
Formulieren
Ein wichtiger Teil der Sigillenmagie ist, den Wunsch so zu formulieren, dass er nur vom Unterbewusstsein, nicht aber vom Bewusstsein verstanden werden kann. Dazu muss man seinen Wunsch zunächst einmal klar und deutlich formulieren. Wozu das nötig ist, wenn hinterher sowieso ein totales Chaos an Buchstaben herauskommt, die nicht im entferntesten an den ursprünglichen Wunsch, geschweige denn dessen Formulierung erinnern? Du erinnerst dich vielleicht nicht daran, was das seltsame Zeichen, der eigenartige Satz oder das abstrakte Bild bedeutet hat, dein Unterbewusstsein aber sehr wohl. Und damit es dich nicht falsch versteht, ist ein wenig Vorsicht beim Formulieren geboten.
Wichtig ist zum Beispiel, keine Negationen zu verwenden. Wenn du beispielsweise ruhiger und besonnener reagieren möchtest, weil du findest, dass du bei jedem Mückenschiss in die Luft gehst, dann formuliere deinen Wunsch positiv! Das Schlimmste, was du machen kannst, ist, eine Sigille oder ein Mantra aus einem Satz wie „Ich will nicht mehr so schnell wütend werden“ machen. Das Unterbewusstsein arbeitet hervorragend mit Bildern, Klängen, Gefühlen, Gerüchen und sogar Geschmäcken, aber die Bedeutung des Wortes „Nein“ ist ihm leider nicht bekannt. Und es ist kaum Wahrscheinlich, dass du deinem Unterbewusstsein beibringen kannst, was die gesamte Evolution nicht geschafft hat. ;-)
Formuliere deinen Wunsch statt dessen positiv, vielleicht so: „Ruhe und Kraft begleiten mich den ganzen Tag“. Du kannst das auch kürzen, so dass am Ende nur ein oder zwei Worte stehen bleiben, die aber genau das ausdrücken sollten, was du dir wünschst. In unserem Beispiel wäre das dann etwas wie „Ruhiges Gemüt“ oder „Gelassenheit“, je nachdem, was auf deine Situation und deinen Wunsch besser passt.
Kürzen
Nachdem du deinen Wunsch konkret, aber kurz und knapp formuliert hast, geht es an den "Feinschliff" und die ersten Verfremdungen. Schreibe deinen Wunsch auf und streiche doppelte Buchstaben. Um bei dem Beispiel zu bleiben, wenn du die Gelassenheit wünschst, wäme nach dem Durchstreichen aller doppelt vorkommenden Buchstaben „Gelasnhit“ heraus. Ein wenig spektakuläres Wort, zugegeben, aberes erfüllt seinen Zweck.
Verbinden
Jetzt kannst du die Buchstaben, die übrig sind, zu einer grafischen Sigille weiter verarbeiten. Gestalte die Sigille so, dass sie dir richtig vorkommt - du wirst wissen, wann deine Sigille fertig ist. Symmetrisch oder asymmetrisch, einfach oder komplex, das ist alles dir überlassen. Versuche, ein für dich harmonisch aussehendes Bild zu entwickeln, lass dir Zeit. Dein Wunsch sollte dir ein paar Minute mehr ruhig wert sein.

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Diskussionsverlauf:
- Sigillen ~ Sternenschimmer - 04.10.2006 23:23 (4)