(BETA) Links zu Beiträgen, Artikeln, Ressorts und Webseiten, die zu diesem Beitrag passen könnten (Alle bisher vermerkten Stichwörter und URLs):
Energie:
Energievampir (wiki)
Energie:
Batterie von Bagdad (wiki)
Energie:
Bewusstsein&Materie (wiki)
Meditation:
Meditation (ressort)
Meditation:
Aufmerksamkeit (wiki)
was war das???
Morgan * schrieb am
22. Mai 2006 um 18:33 Uhr (690x gelesen):
Hi,
also ich war gerade zu Besuch im Heilerforum und fand dort ein Posting über einen Nervenzusammenbruch.
Vor Jahren wurde mir mal ein solcher diagnostiziert, und ich glaube bis heute nicht, dass es einer war. Da mich der damalige Zustand bis heute beschäftigt, habe ich mich entschlossen, das hier zu posten und Euch um Eure Meinung zu bitten.
Alles fing damit an, dass ich in einem Hotel in Hamburg war. Es war Nacht, ich lag im Bett. Am Fernseher leuchtete der übliche rote Standby-Knopf. So sollte es auch die ganze Zeit bleiben, nur dass sich plötzlich neben dem Bett eine tiefe, schwarze Kluft auftat. Und über dieser Kluft erschien plötzlich ein Wesen in Menschengestalt, mit schwarzem Umhang und spitzem schwarzen Hut, Gesicht hinter so einer Art Kapuze mit Augenausschnitten, wie aus demKu-Klux-Klan oder dem Mittelalter, und hob mit beiden Händen ein großes Opfermesser, das wohl auf mich niedergehen sollte. Ich sprang auf und griff den Mann an. Ich bin Kämpferin, ich mache schon lange Kampfsport, deshalb ist das mit meinem Charakter in Einklang. Daraufhin verschwand das Wesen in der Kluft. Ich stand schwer atmend auf dem Bett, machte das Licht an. Ich wachte nicht auf. Ich WAR wach, und ich STAND auf dem Bett. Im Licht glaubte ich, an der Stelle, wo die Kluft gewesen war, einen kaum sichtbaren, grauen Nebel zu sehen, der sich auflöste.
Ein paar Wochen später fuhr ich nach Wiesbaden. Grauenvolle Energie für mich, ich fühlte mich sofort unwohl und musste sofort an das Bistum Trier und die Hexenverbrennungen denken. Ich hatte damals noch keinen Kontakt mit der Hexenreligion, der Gedanke kam einfach so auf.
Nachts geschah es dann. Etwas griff mich an, genau im Solarplexus, es war, als sollte mir das Leben ausgesaugt werden. Ich schrie und schlug um mich, machte Licht an, und rief dann meine Eltern, meinen damaligen Mann, Freunde mitten in der Nacht an. Bloß nicht alleine sein, das war mein Gefühl. Als es in der nächsten Nacht wieder losging, rief ich den Notarzt. Der verpasste mir ein Schlafmittel. Ich schlief dann, doch seit dem Tag darauf war ich nicht mehr ich selber. Ich war wie von mir und meiner Welt abgeschnitten, wie in einem Nebel. Benommen tat ich meine Arbeit und flog dann nach Berlin zurück, wo ich damals für ein paar Monate war. Eigentlich lebte ich in Italien.
Dann fing die Angst an. Alles machte mir Angst, eine seltsame, innere Panik. Die Welt war nicht mehr meine Welt. Der von mir so geliebte Vollmond machte Angst. Die Sonnenstrahlen waren Schwerter. Was auch immer, es löste Angst aus.
Damals wurde mir ein Nervenzusammenbruch, oder richtiger: akute Depression diagnostiziert. Außerdem diagnostizierte man mir Eisen-, Brom- und Chrommangel. Der Eisenwert war unter dem Minimum.
Jeden Nachmittag geschah das Gleiche: meist durch ein Fenster, flog etwas auf mich zu, das wie ein riesiger Wassertropfen aussah, also durchsichtig und verformbar, aber das Dahinterliegende war verzerrt, das Drumherum nicht. Der "Tropfen" flog auf mich zu und drang in meinen Solarplexus, hob mich vom Boden ab, und ich flog, vor den Augen aller, meines Vaters, meiner Mutter und aller Anwesenden, quer durch den Raum auf das Wohnzimmersofa, wo ich mich wand und versuchte, das ätzende Ding loszuwerden. Der Einzige, der kapierte, war mein Kater. Er sprang auf meinen Magen, setzte sich dahin und versiegelte sozusagen den Punkt. Dadurch hörte es auf. Das geschah jeden Tag, der Kater saß auch oft vor mir, wenn der "Wassertropfen" kam und blickte auf irgendwas, was um mich herum war und das sonst niemand sah.
Eine Heilerin schickte mich in eine bestimmte Kirche mit einem bestimmten Ritual. Danach hörten die Angriffe auf. Doch die Benommenheit, das Fremdheitsgefühl und die Angst sollten noch vier Monate anhalten. Ich fuhr nach Hause, nach Italien. Dort ging es mir etwas besser, aber wie gesagt, es sollte Monate dauern, bis es mir wieder einigermaßen ging. In Italien machte ich dann eine Art Meditation, in der ich mir vorstellte, wie ich ein Kabel, das von meinem Kopf ausging, in meinem Körpermittelpunkt einhakte. Ich konnte mich so wieder erden. Außerdem suchte ich immer und ständig den Kontakt zu Menschen, vor dem Alleinsein hatte ich immer Angst, dabei liebe ich das sonst, und ich liebe auch normalerweise die Nacht. Doch da machte es mir Panik.
Mit der Zeit kam ich da raus, aber in den Folgejahren ging alles kaputt, was ich mir je aufgebaut hatte, und ich habe mich bis heute nicht davon erholt. Es ist, als hätte ich mein Leben "verloren" und meinen Weg nie wirklich wiedergefunden.
Ich habe hier so viele qualifizerte Postings gefunden, dass ich mich getraut habe, das hier zu schreiben.
Ich habe nie psychische Probleme, nie Depressionen gehabt, davor nicht und danach auch nicht. Was war das? Ein Nervenzusammenbruch? Wirklich? Es kam aus dem Nichts, ich hatte nicht mal irgendwelche großartigen Probleme.
Danke für Eure Antworten.
Morgan

Beitrag ist archiviert
Diskussionsverlauf:
- was war das??? ~ Morgan * 22.05.2006 18:33 (13)