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Wieder einmal ein Zeichen das wenig so ist wie wir glauben
tralala schrieb am 5. Juli 2003 um 16:21 Uhr (479x gelesen):

entnommen aus den Hamburger Abendblatt
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Der Gigant aus der Tiefe
Seeungeheuer in Chile angespült.
Ist es ein sagenhafter Riesenkrake wie bei Jules Verne?

Von Valentin Schmid

Fund am Strand: Wissenschaftler untersuchen den Kadaver des Ungeheuers.
Foto: ap London - Ist es nun der Riesenkrake aus Jules Vernes "20 000 Meilen unter dem Meer" oder etwa der tote Moby Dick von Herman Melville? Das Meeresungeheuer, das an den Punino Strand nahe der Stadt Puerto Montt in Chile gespült wurde, stellt Experten vor ein Rätsel. Zoologen, Ozeanographen und Tierärzte aus der ganzen Welt versuchen herauszufinden, um was es sich bei dem zwölf Meter langen, mehrere Tonnen schweren Tierkadaver handelt. Ihr Problem: Die starke Verwesung ließ eine genaue Bestimmung der Spezies bisher nicht zu. So schießen wilde Spekulationen ins Kraut: Eine Seite, angeführt von Walspezialisten der Naturschutz-Organisation Corporacíon Terra Australis de Conservación in Chile, vertritt die These, dass es sich um die Reste eines im Meer verendeten Wales handelt. Der Zoologe Jorge Oporto vermutet: Was hier am Strand zu sehen ist, sei nur die Haut und das zugehörige Fett eines Wals. Die Knochen, Muskeln und inneren Organe hätten sich beim Verwesungsprozess im Wasser herausgelöst, wobei Haut und Fett so lange an der Oberfläche schwammen, bis sie an die Küste gespült wurden. Er betont, dass dies ein "ganz normales Phänomen" sei, das er in seiner 20-jährigen Laufbahn als Meereszoologe schon öfter gesehen habe. Während ein Berg von Walhaut und Walfett wohl keinen gar so interessanten Fund darstellen würde, erregte die Theorie von Wissenschaftlern des Meeresinstitutes Centro de Conservación Cetcea (CCC) aus Santiago de Chile die Gemüter von Meeresforschern und Laien umso mehr: Das CCC behauptet nämlich, dass es sich entweder um einen Riesenkraken oder eine Spezies unbekannter Art handle.

Der bekannte italienische Zoologe Lorenzo Rossi glaubt, dass der Fund dem vor mehr als 100 Jahren an der Küste Floridas entdeckten und bisher größten Kraken sehr ähnlich sähe. Verónica Altayó, Tierärztin beim CCC, nimmt an, dass es sich unmöglich um die Überreste von Fett und Haut eines Wales handeln könne: "Diese Komponenten verwesen normalerweise als Erste. Abgesehen davon hat der Kadaver eine andere Konsistenz und riecht anders als der eines verwesenden Säugetiers." Zudem seien Tentakel erkennbar, was für einen Kraken spricht - etwa so, als sei gerade der Schrecken von Captain Nemos "Nautilus" entdeckt worden.

erschienen am 4. Jul 2003 in Aus aller Welt

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