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Nebel von Avalon
Jassu schrieb am 3. März 2003 um 9:01 Uhr (511x gelesen):

Zunächst einmal ein paar Worte zur Verfilmung:

Im Vergleich zum Buch kann sie auf jeden Fall (wie meistens bei filmischen Umsetzungen) nicht mithalten. Schon allein aufgrund der Tatsache, dass der Drehbuchautor natürlich genötigt war, alles auf einen einzigen Handlungsstrang zusammenzukürzen und zu "glätten". Das ist zwar ein notwendiges Übel, raubt dem Ganzen aber zwangsläufig einen Großteil des Tiefgangs. Außerdem fand ich Joanna "Schwester Carol" Marguiles als Morgaine zwar schauspielerisch ganz ok, hielt sie dann jedoch letztlich für zu hübsch für die Rolle. Leider ist (relativ) gutes Aussehen ja geradezu Pflicht im Showbiz, besonders was Frauenrollen angeht... die dummen Geschlechterklischees sterben halt nie aus.

Jedenfalls hat mich die Verfilmung nur mäßig zu begeistern gewußt, zumal das Buch eigentlich mehr oder weniger mein Einstiegspunkt in die ganze Thematik war. Denn wie man ja auch dem Vorwort zu den "Nebeln" entnehmen kann, hat die Zimmer-Bradley da nicht irgendwelche Informationen aus dem Akasha-Weltbewußtsein gezapft, sondern sich den Hintergrund mit jeder Menge Entlehnungen aus dem Wicca-Kult u.ä. zusammengebastelt. So ist der Roman zwar absolut ahistorisch, weist aber dafür einige Bezüge zum neuen Hexenglauben auf, die es in dieser Form im frühmittelalterlichen Britannien nicht gegeben haben wird.

(Darüber hinaus war Gwenhyfar mein absoluter "Hass-Charakter": Oh wie habe ich diese weinerliche Frau mit ihren christlich induzierten Schuldprojektionen und Leidensbekundungen verabscheut! Ich glaube, der Auseinandersetzung mit dieser literarischen Figur ist es zu verdanken, dass ich damit anfing, mich mit der auf Schuldgefühlen bauenden, christlichen Moral kritisch auseinanderzusetzen.)



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