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Tora und Bart
Helena schrieb am 5. Februar 2005 um 9:20 Uhr (553x gelesen):

Bart und Schläfenlocken

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Du sollst den Rand deines Bartes nicht verkürzen!

Leviticus 19, 27


Die Halakha versteht dieses Verbot so, daß man den Bart an Kinn, ober und unter den Ohren nicht mit einer Rasierklinge oder einem Rasiermesser schneiden darf.

Es war die Praxis der heidnischen Priester, ihre Bärte zu zerstören. Daher hat die Tora dies verboten ... aber man sündigt darin nur, wenn man ein Rasiermesser benutzt .. wenn also jemand seinen Bart mit einer Schere schneidet, so macht er sich keiner Übertretung schuldig.
Maimonides, Hilchot Awodat Kochawim 12:7


"Erst seit dem letzten Jahrhundert wurde es möglich,andere Mittel als das Rasiermesser zu benutzen, um die Gesichtshaare zu entfernen, so daß auch gesetzestreue Juden begannen, sich glatt zu rasieren. Zuerst wurden Schneidemaschinen (die wie eine Schere funktionieren und nicht wie ein Messer), Rasierpulver und andere haarentfernende Mittel eingeführt. Der moderne elektrische Rasierapparat (der auch im Prinzip wie eine Schere arbeitet, nicht wie eine Klinge) wurde von religiösen Autoritäten für erlaubt erklärt. Das ermöglichte es auch frommen Juden, glattrasiert zu sein oder einen kleinen Bart zu tragen, ohne das Toragesetz zu verletzen. Nichtsdestoweniger erweckt das vollbärtige Gesicht wahrscheinlich immer noch den Eindruck tieferer Frömmigkeit." [Donin, Chajim Halevy: Jüdisches Leben. -- Jerusalem : Zionistische Weltorganisation, ©1987. -- Einheitssachtitel: To be a Jew. -- S. 191]

Die Ecke eures Haupthaares sollt ihr nicht abrunden!

Leviticus 19, 27


"Daher darf man die Schläfenhaare nicht vollständig abschneiden. Obgleich die halachische Entscheidung festsetzte, daß man mit Schere oder Haarschneidemaschine die Schläfenhaare kürzen darf, machen chassidische Juden von dieser Entscheidung keinen Gebrauch und rühren ihre Schläfenhaare nicht an; daher kommen die langen Schläfenlocken (Pejot), die am meisten bei Kindern und Knaben bemerkbar sind, deren Bart noch nicht gewachsen ist." [Donin, Chajim Halevy: Jüdisches Leben. -- Jerusalem : Zionistische Weltorganisation, ©1987. -- Einheitssachtitel: To be a Jew. -- S. 191]



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