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et is widder su wigg

ähzebär schrieb am 3. Februar 2005 um 7:10 Uhr (531x gelesen):

liebe leute gross und klein, jetzt geht es wieder los.
für alle die sich ins bunte treiben stürzen,wünsch ich einen herzlichen winteraustrieb.

lasst uns die dunkle zeit austreiben und platz machen für ,
den frühling , die wiedergeburt der natur.

hier dürft ihr euch so nach herzenslust auslassen,

was am karneval paranormal ist ...könnt ihr hier lesen...


Die Wurzeln
des Karneval

Anfang und Ende der dunklen Jahreszeit waren den Menschen in unseren Breiten immer sehr wichtige Zeiten. Nach altem Glauben hatten jedes Tier, Baum, Strauch, Fluß seine eigene Seele, die sich nach dem Tod des Trägers im Rahmen der Dunkelheit frei in ihrem gewohnten Revier bewegen konnte, ausgenommen Opfertote. Die Macht der Seelen der Toten war also in der dunklen Jahreszeit am größten, weshalb kaum noch pflanzliche Nahrung wuchs.

In der Nacht zum 7. November wurde den Seelen der Ahnen heimgeleuchtet, damit sie draußen nicht so frieren brauchten, aber auch, damit sie besser unter Kontrolle waren. Dieses keltische Neujahrsfest wurde von den Christen aufgespalten in Allerheiligen, Allerseelen, St. Martin und den 11.11. mit ihren diversen Kerzen- und Opferbräuchen (z.B. Martinsgans).

Um den hellen Teil des Jahres wieder beginnen zu lassen, wurden die Geister in der Nacht zum 4. Februar wieder aus dem Haus getrieben. Auch dieses Fest haben die Christen aufgespalten in Maria Lichtmeß, Blasiussegen und Fastelovend, wieder mit diversen Kerzen- (Blasius) und Opferbräuchen (Nubbel). Weil die Geister gern ihre Ruhe haben, wurden sie mit viel Lärm vertrieben, Rummelspott, dicke Trumm, Sambagruppen und ähnliches wurden eingesetzt.

Nach alter Logik muß Gleiches mit Gleichem gebannt werden, daher wurden die Geister verjagt, indem man sie darstellte: böse Geister wurden als böse und häßliche Masken dargestellt, die Armut wurde in zerschlissenen, dreckelijen Fetzen dargestellt, Politiker einigermaßen naturgetreu oder noch fieser, und das alles zu der den Geistern gemäßen Tageszeit: im Dunklen.




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