alle menschen sind gleich !
soki schrieb am 7. Dezember 2004 um 9:13 Uhr (441x gelesen):
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> alle menschen kämpfen um ihr leben.
stimmt nicht zu, den so richtig kämpfen, muss hier kaum einer mehr ums leben. kaum jemand, weiss noch was es heisst richtigen hunger zu haben, zu frieren ect. in unserer wohlstandsgesellschaft.
frag mal die kids, wo die milch herkommt, natürlich aus dem supermarkt:)
was glaubst du wie erstaunt sie sind , wenn sie mal von ihren playstationmetzelspielchen hochkommen und erfahren, wo die milch und das brot wirklich herkommen.
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> alles dreht sich ums leben und dem standard,
standard, ist das jetzt das materielle was du ansprichst? ich find innere werte viel wichtiger als standard . aber in unserer konsumgesellschaft wird sich lieber über mein haus, mein auto, mein boot, meine klamotten, meine frau oder mein beruf,an der oberfläche definiert. aber wie sieht es denn innen aus, unterhalb der oberfläche....?
> ein jeder tut es auf andere weise,
> jeder könnte unter bestimmten umständen allerdings auch jedes andere verhaltensmuster annehmen.
klar doch, unter anderen unständen nimmt man ein anderes verhaltensmuster an, je nach prägung.
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> jeder ist fähig zu allem, keiner ist besser als der andere,
> nur anders.
jup
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> es gibt weder gute oder schlechte menschen, es gibt nur tote und lebende ;o)
zusatz, wache und schlafende
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> wenn wir den kampf ums leben als etwas schlechtes bezeichnen, dann sind alle menschen schlecht.
ich kämpfe nicht ums leben, ich lebe das leben, warum immer kampf? wir leben in einer weicheigesellschaft in der fast jede arbeit automatisiert wurde. spühlen, feuer, waschen, staubsaugen, bewegung, selbst fürs kinderkriegen baut man fleissig apparaturen .fast alles wird von maschinen ausgeführt. was müssen wir noch kämpfen? haben wir dadurch vielleicht mehr zeit bekommen uns mit unserem falschen ego zubeschäftigen?
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> die einen wegen ihrer aggressivität, andere wegen ihrer moral, wegen ihrer methoden, wegen rücksichtslosigkeit, aber auch wegen unwissenheit oder bequemlichkeit.
das falsche ego versucht den weg des geringsten widerstandes zu gehen.
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> wenn wir uns irgendwo beschweren, dass etwas auf der welt schief läuft, dann herrscht dort ein kampf ums leben und wir sind teil davon.
be-schwer-en, noch mehr last auflegen, warum be-schweren, wer hat denn in unserer gesellschaft noch einen wahren grund dafür? hier gibts fast alles materielle im überfluss. wir entsorgen berge von nahrungsmittel in den müll, statt sie zu verteilen. der mensch konzentriert sich lieber auf die materiellen dinge auf profit in der geldbörse, statt sich innere schätze anzuhäufen.
hungersnöte in entwicklungsländer, sind von uns mitgestaltet worden. weil wir so ungerne teilen und andere an unserem glück teilhaben lassen. bei all den nahrungsbergen die z.b. von der eu vernichtet werden, braucht es wirklich keinen hunger mehr zu geben.
aber dazu muss man erstmal gönnen können.
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> ich sehe das als prozess.
ja, alles ist ein prozess, ein entwicklungsprozess, auch wenn es noch unzählige generationen dauern wird aber, der mensch wird seine lernziele erreichen.
was ist schon ein menschenleben im grossen rad des lebens?
mensch (allgemein) nimm d-ich nicht so wichtig!
so long
soki:)

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