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Aura:
Aura - Schutzritual (wiki)
Wechselnde Partner und Prostitution
Füchsin * schrieb am
27. März 2006 um 14:42 Uhr (726x gelesen):
Hunderttausende - oder noch mehr? - Menschen werden jährlich verschleppt, geschlagen, gefoltert und gewaltsam oder durch Not zur schäbigsten Zwangsarbeit gezwungen, die man sich denken kann: zur Prostitution. Sie werden mit Versprechungen ins Ausland gelockt oder gleich gekidnappt, ihre Papiere werden ihnen abgenommen (Frauen aus Osteuropa, Nepal,...) Eltern verkaufen ihre Kinder an Freier, oder in Bordelle (Kambodscha), im Internet existieren Seiten, die die Vergewaltigung eines Babies zeigen. Meist trifft es Mädchen und Frauen oder kleine Jungen. Drogensüchtige, fast noch Kinder, verkaufen ihren Körper, um mit dem Geld Drogen zu kaufen. Von Angehörigen vergewaltigte Jugendliche mit gestörtem Selbstwertgefühl laufen von zuhause weg und landen "freiwillig" in der Prostitution.
Und wer sind die Kunden? Es sind sattgefressene, gelangweilte Menschen mit dicken Brieftaschen, notgeil (ganz schön unmodern geworden, sich zu beherrschen!) und offenbar völlig skrupellos, denn sie interessiert kaum, von wem sie sich die Dienste kaufen, und wie die Prostituierte bzw. der Stricher in diese Lage gekommen ist. Tut mir leid, das werde ich nie verstehen, wie Menschen andere als Ware ansehen und benützen können. (Und nicht nur Menschen - auch Tiere werden bewusst vergewaltigt, so Affen, Schafe bis hin zu Hühnern (! in Lateinamerika). Als hätten sie weder Gefühl, noch Schmerzen. Noch eine Seele.)
Es sind dieselben Menschen, die dann zuhause brav bei der Familie sitzen und auf bieder spielen, heimlich als Lehrer oder Amtsvorsteher im Internet surfen, die im Beruf mit Nadelstreifanzügen Karriere machen, die als Polizisten, Juristen und Politiker eben jene Gesetze und den Vollzug derselben verwalten, die das alles erst ermöglicht. Es sind die Extreme - entweder total verklemmt und bieder, oder skrupellos und völlig enthemmt. Und uns fällt nicht mal auf, wie abnormal all das ist. Ich glaube nämlich nicht, dass Menschen, für die Sexualität völlig normal und schön ist, und die ihre Lust mit dem Partner oder der Partnerin ausleben, es nötig haben, andere als Sklaven zu kaufen. Noch dazu dort, wo Prostitution nicht freiwillig erfolgt, sondern aus Not, durch Zwang oder wegen seelischer Gestörtheit heraus. Und wo das restliche Leben ein Gefühl der Zerstörung des Selbstwertes und der inneren Leere übrig bleibt. (Kaum eine Prostituierte endet je reich und in Frieden.)
Ja klar, wir sind in einem Paranormal-Forum, da kann man wieder sagen: "Hey, die Seele hat sich dieses Karma verdient", oder "das Kind hat sich die Vergewaltigung in seinem jenseitigen Vorleben selbst ausgesucht, als Erfahrung", aber mal ehrlich, seit wann entschuldigt das die Täter, falls es überhaupt so ist? Ich glaube nicht, dass das Karma ist, eher das Ergebnis einer Akkumulation von negativer Schwingungen, die sich über die Zeiten so angehäuft haben, dass sie sich irgendwo dann entlädt. Und um Erkenntnisse zu gewinnen, die kann man sich auch auf anderen Wegen holen als ausgerechnet durch eine Vergewaltigung in der Kindheit. Und was die Täter betrifft, so machen sie sich an der Vergewaltigung, Versklavung und Verschleppung mitschuldig und sollten entsprechend bestraft werden. Sie laden sich negative Energien auf, wenn sie sich an so einem Dreck beteiligen. Nicht weil sie Sex ausüben, sondern weil sie andere quälen.
Womit ich zu einem weiteren Punkt komme: der Interaktion unserer Aura mit denen von anderen. Wir berühren und vermischen unsere Aura tagtäglich mit denen von anderen Menschen, und wir wissen, dass wir überall eine Energiespur hinterlassen. Wieviel mehr bei einem sexuellen Akt! Wenn unser Partner mit uns in etwa auf gleicher Wellenlänge schwingt, oder sich die Auren entsprechend aneinander angepasst haben, dann bleibt alles stabil. Andernfalls zieht derjenige mit der niedrigeren Aura den anderen hinab; der mit der schwächeren Aura zerrt von der stärkeren Aura. Ständig wechselnde Partnerschaften und One-night-stands bringen unsere Aura gehörig durcheinander und senken sie, was uns egal sein kann, wenn wir so richtig als primitives Ar..loch leben wollen, sonst aber nicht. Das andere Extrem sind die abstinenten Singles und Mönche (jeder Religion), die ihre Aura so hegen und pflegen können, wie sie wollen, allerdings ev. das Basischakra vernachlässigen und dadurch in Disharmonie geraten könnten, wenn sie nicht die Energien sublimieren. Wie immer, ist jedes Extrem schädlich.
So, nun wieder meine Fragen an diese erlauchte Runde hier: Was findet ihr besser, ausgelebte Sexualität mit wechselnden Partnern oder eine dauerhafte Beziehung in Treue, und warum? Ist sexuelle Abstinenz positiv oder negativ für die Aura und die persönliche Entwicklung? Was haltet ihr von der Karma- und Selbstbestimmungstheorie bei Opfern, und was erwartet die Täter? Und was erwartet eine Gesellschaft, die das als gegeben hinnimmt? Und vor allem Frauen und Kinder in allen Belangen als käufliche Ware für männliche potente Käufer betrachtet?
Liebe Grüße -
Füchsin

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Diskussionsverlauf:
- Wechselnde Partner und Prostitution ~ Füchsin * 27.03.2006 14:42 (7)