Ich weiß es nicht,
Eventuelle schrieb am 16. Februar 2006 um 21:31 Uhr (604x gelesen):
Erwinio, ich weiß es auch nicht. Vielleicht ist es noch nie geschehen, vielleicht geschieht es ständig.
Vielleicht ist es aber auch so wie mit dem Blatt Papier, das Du senkrecht zu Deiner Nase hältst - und Du siehst nichts. Verschiebst Du nur minimal Deinen Blickwinkel, bemerkst Du die Fläche - auf der einen Seite weiß, auf der anderen schwarz.
Auch auf die Frage nach dem Alltag, kann ich nur mit biblischer Weisheit anworten: Gebt dem Kaiser, was des Kaiser ist und Gott was Gottes ist....
Im Alltag "spiele" ich die Rolle, die sich in meinem Leben ergeben hat. Mit allen Konsequenzen. Doch gleichzeitig ist da eine merkwürdige Unberührtheit, die alles geschehen lassen kann. Manchmal beobachte ich, wie sich Worte, gerade gesprochen, wie Wellen fortsetzen und sich irgendwann, irgendwo in Handlungen kristallisieren. Ich bin schon bemüht, darin Gesetzmäßigkeiten zu erkennen, um relativ erfolgreich (auf welcher Ebene auch immer) zu sein. Ich beobachte aber auch, dass eine gewisse Gefahr besteht, wenn ich zu sehr in Handlungen verstrickt bin. Das Beispiel von Sabine mit den Eimern trifft den Zustand ziemlich gut. ;-))
Liebe Grüße
Eventuelle

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