re: Persönlichkeit
butterfly schrieb am 8. Juni 2005 um 20:51 Uhr (668x gelesen):
Du mußt schon komische Erfahrungen gemacht haben ... oder es liegt an deiner eigenen Einstellung dazu.
Man kriegt ja oft, was man selbst gibt (oder zu geben bereit ist).
>Wenn man nun z.B. nicht gern kocht, läßt sich vielleicht jemand finden, der gerne kocht, wenn er ein wenig Zuneigung bekommt.
Bingo! - z.B. der von Joey's Pizzaservice (einem unserer Italiener). Für ein nettes "Gracie" und ein Trinkgeld bringt der mir jederzeit (und sogar ganz unpersönlich und ohne Schmus drumrum) gern eine "Pizza Quattro Formaggi", wenn und wann ich will - auch noch auf Wunsch zusätzlich mit Brokkoli und Artischocken or what ever vorbei. Und dabei muß ich mich vorher nicht mit wem anders um den Belag streiten :).
Du glaubst im Ernst, daß man dazu eine Beziehung eingehen muß :/ ...?
Sorry, da fällt mir nix mehr zu ein.
>Und wenn zudem noch nichts ausmacht ab und zu mal ein Bier vorbeizubringen, lässt es sich eigentlich ganz gut aushalten. Besser als sich das Bier selbst zu holen.
Dazu kannst du dir auch einen gut abgerichteten Blindenhund anschaffen.
Der erwartet dann für den Apportierdienst auch nicht mehr von dir als ein paar freundliche Streicheleinheiten über den Kopf. Und wenn nicht, ist er dir trotzdem treu ergeben und (fast) völlig bedürfnislos.
>" Auf die Persönlichkeit des Anderen eingehen " Das ist eine Illusion überinterpretierender Menschen im Verliebtheitszustand. Und wo die Liebe bei der ganzen Sache bleibt ist mir schleierhaft. Ist es das Zusammengehörigkeitsgefühl, diese Zuneigung, die dem Menschen so viel Wert ist?
Wir sprechen irgendwie zwei verschiedene Sprachen.
Tja.
Ist halt nicht so einfach mit der menschlichen Psüsche.
Und mit der weiblichen schon gar nicht, darf man einem alten Sprichwort glauben.
(Diese unverschämten und überkandidelten und anspruchsvollen Weiber aber auch ...)
:]
butterfliege

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