Chakra Meditationen

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Manipura Chakra

© copyright Alfred Ballabene , Wien, 1999


 

Vereinfachtes Yantra des Manipura Chakras


 

Das Manipura Chakra liegt ungef�hr 3 Finger breit unter dem Nabel.

Dieses Chakra hat in Indien, speziell im Tantrismus eine gro�e Bedeutung und eine sehr gro�e Bedeutung im tibetischen Yoga.

Tibetische Schutzgottheiten (Shakti, siehe Tantrismus), des Manipura Chakras
Bild links: Vajradakini
Bild rechts: Vajrayogini


Eine wesentliche Bedeutung besitzt dieses Zentrum im taoistischen Yoga, der nicht mit Chakras arbeitet. Es ist hier der Feuerkessel des Herzens (Herz als Sitz der Emotionen und Gef�hle) Teilweise entspricht dies dem Anahata Chakra, teilweise jedoch auch dem Manipura Chakra. Eindeutig ist jedoch die Rolle des "Dreifachen Erw�rmers" in der Akkupunktur und im taoistischen Yoga. Dieser leigt drei Fingerbreiten unterhalb des Nabels.


Die drei Elexierfelder (Zinnoberfelder), die Orte von Ching, Chi und Shen


Das Manipura Chakra ist deshalb von so zentraler Bedeutung, weil es dem Element Feuer entspricht (bzw. im Taoismus ein sehr wichtiger Energiepunkt ist). S�mtliche Kundalini�bungen - und diese haben ja die Aufgabe die Chakras zu beleben und zu aktivieren, beginnen mit Hitze, Hitzeimaginationen, Muskelarbeit, welche physische W�rme an relevanten Stellen erzeugen soll, Atem�bungen, welche ebenfalls Energien und Hitze erzeugen sollen.

Ch�gyal Namkhai Norbu: "Die Harmonie der Elemente in der Kunst der Atmung", Verl.d.Dzochen, 1998, Landshut, D.
Seite 132: "Dieses Chakra ist eines der wichtigsten zur Erzeugung der Hitze". "4 Finger unter dem Nabel, wo sich die drei Kan�le vereinigen". (Sushumna, tib. Kundarma, weiters Ida und Pingala)

Im Gegensatz zu Indien, Tibet und China, hat das Manipura Chakra in der Theosophie eine geringe Bedeutung und daf�r an seiner Stelle das Surya Chakra, welches f�r die Medialit�t zust�ndig ist.